demnächst

In Extremo

+ Django 3000


Donnerstag   22/10 2020   19.30 h
Bielefeld, Lokschuppen
vvk: 48,50 €


TICKETS



In Extremo

www.inextremo.de
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www.facebook.com/lokschuppen.bielefeld

Verlegt vom 01.05.2020, Eintrittskarten behalten ihre Gültigkeit

Vom Akustik-Trio zu einer der erfolgreichsten deutschen Rockbands. Von einer Idee, harter Arbeit, unbeirrtem Glauben zu mehreren Top-10- und drei Nr.-1-Alben. Zu ausverkauften Tourneen, bebenden Burgen und treuesten Fans auf der ganzen Welt. Vom neuesten Album „Kompass zur Sonne“ zu einem aufregenden Meilenstein: 25 Jahre In Extremo!

Seit einem sagenhaften Vierteljahrhundert fasziniert die Band nun mit ihrer mitreißenden Energie, die – in Vollendung! – aus dieser ureigenen Mischung entsteht: Zwischen historischen Einflüssen und dem gewaltigen Sound ihrer Metal-Gitarren, zwischen mittelalterlichen Instrumenten, folkloristisch-archaischen wie auch modernen Rhythmen, Mitsing-Hymnen in deutscher und mundartlicher Sprache, zwischen reinstem Vollgas und Gänsehaut-Melodien entsteht so viel mehr als Musik. Es ist eine Atmosphäre, ein Gefühl, eine Verbindung, die sie so einzigartig wie erfolgreich macht.

Gegründet 1995 von Sänger Michael Robert Rhein, der als begeisterter Besucher von Mittelalter- Veranstaltungen die Idee hatte, Mitstreiter für ein akustisches Ensemble zu suchen. Die fand er und gemeinsam erweckten sie mit Mittelalter-Coverversionen auf historischen Instrumenten die Musik aus dieser Zeit zum Leben. Erste Aufnahmen folgten schon 1996 in Form von „In Extremo“, einer ersten Musikkassette für den Eigenvertrieb. Neben diesem Projekt gab es zudem eine Rockband, und der Versuch, die beiden zu kombinieren, gefiel Musikern und Publikum gleichermaßen. So kam nach und nach zusammen, was offensichtlich zusammengehörte, und zunächst auf zwei Stücken des folgenden, heute als „Die Goldene“ (1997) bezeichneten Albums zu hören war. Die beiden Formationen rückten immer näher zusammen und schon im April 1998 gab es das erste Konzert in kompletter In Extremo-Besetzung. Zwar erschien parallel dazu das eher akustisch gehaltene „Hameln“ (1998), doch machte diese rastlose und vielfältige Kreativität bald Indie-Labels auf die Band aufmerksam. Noch im gleichen Jahr wurden das Rock-Album „Weckt die Toten“ und das Live-Album „Die Verrückten sind in der Stadt“ mit dem Mittelalter-Programm veröffentlicht.

Kurz vor dem neuen Jahrtausend begann schließlich der Durchbruch: Die Band unterschrieb beim Major Universal Music. „Verehrt und angespien“ (1999) stieg auf einen sensationellen 11. Platz der deutschen Albumcharts ein. Das 2001 folgende „Sünder ohne Zügel“ bedeutete schließlich den eigentlichen Durchbruch, nicht zuletzt wegen der ersten eigenen Songs, die darauf zu hören waren. Diesen eigenkompositorischen Weg ging das Septett konsequent weiter auf „7“ (2003) und „Mein rasend Herz“ (2005), auf der mit „Liam“ der Song enthalten ist, der mit Platz 3 beim „Bundesvision Song Contest“ und einem deutlich zunehmenden Publikumsinteresse belohnt wurde. Fast im Wechsel erschienen nun Live- und Studio-Alben wie „Sängerkrieg“ (2008), das sich des damals vorherrschenden Castingshow-Wahns annahm und die Band erstmals auf die Spitzenposition der Albumcharts führte, eine erneute Nr.-1-Platzierung mit „Sterneneisen“ (2011) und „Kunstraub“ (2013) auf Platz 2.

Zum 20-jährigen Jubiläum kam 2015 die umfangreiche Boxset-Retrospektive „XX“, 2017 die Best- of-Compilation „40 wahre Lieder“ und dazwischen „Quid Pro Quo“, das 2016 direkt auf Platz 1 einstieg und sich für 15 Wochen in den Charts hielt, gefolgt von der dazugehörigen Live-Aufnahme namens „Quid Pro Quo Live“.

Das neue Album „Kompass zur Sonne“ wird am 27. März als Standard-CD und auf Vinyl (Doppel-LP auf 180 g) veröffentlicht sowie auch als „Deluxe Edition“ im Hardcover-Book mit zwei weiteren Tracks und als „Fan Box“ (Deluxe Edition plus Merchandise-Items). Als erste Single wurde der Song „Troja“ am 30. Januar ausgekoppelt, pünktlich zum Pre-Order-Start für das neue Album. Das Video dazu wurde in Berlin-Schöneweide unter der Regie von Jörn Heitmann (u.a. Rammstein, Die Toten Hosen) gedreht und beeindruckt mit bildgewaltiger Sozialkritik.

Mindestens ebenso bild- sowie ton- und pyrogewaltig wird der große Geburtstag mit Fans, Wegbegleitern und Freunden gefeiert: Neues Album, ausgiebige Tour und legendäre Burgentour- Termine in Deutschland und der Schweiz. Und die Fans können sich auch auf so einige weitere Überraschungen rund um das Vierteljahrhundert ihrer Lieblingsband freuen.

Denn „vollendet“ ist In Extremo noch lange nicht – auf die nächsten 25!

In Extremo sind:

Michael Robert Rhein (Das letzte Einhorn) – Gesang, Cister

Kay Lutter (Die Lutter) - Bass

Sebastian Lange (Van Lange) – Gitarren, Gesang

Marco Zorzytzky (Flex der Biegsame) - Dudelsack, Drehleier

André Strugala (Dr. Pymonte) - Harfe, Pommer

Boris Pfeiffer (Yellow Pfeiffer) - Dudelsack, Blasinstrumente, Nyckelharpa

Florian Speckardt (Specki T.D.) - Drums


Support: Django 3000

www.django3000.de

www.facebook.com/DJANGO3000/

Nach sieben Jahren Dauerparty, nach Erfolgsalben wie „Hopaaa!“ und „Bonaparty“, nach dem deutschlandweiten Siegeszug ihrer legendären Partykracher, ist es nur logisch, noch einen drauf zu legen. Und das fünfte Studioalbum „Django4000“ beschreibt den neuen Kurs ganz wunderbar. Eine turbulente, eine packende und mitreißende Produktion ist da entstanden. Mit Musik, die rockiger als bisher daherkommt, geradeausiger, weniger verspielt – und die doch die Wurzeln der Freistaat-Gitanos nie verleugnet. Fast schon Django4000

In den neuen Django-Songs, die Kamil Müller in seinem erdigen, rauen und kraftstrotzenden Slowako- Bayerisch, singt geht es um den alles beherrschenden Materialismus: „I bin da Gold Digger, i bin da Bandit, i bin da Gangsta der Lambada übern Godsacker danzt“. Oder über die unselige Hass-Gesellschaft, „Jeder moant, er macht es besser, kritisiert und schleift sei Messer“ und um zerstörerische toxische Beziehungen, die niemandem gut tun: „Du ziehst mich ab wie Leder vom lebendigen Leib. Stichst in Voodoo-Puppen rein, nur zum Zeitvertreib“.

In einer hinreißenden Ballade mit dem Titel „Heimat“ singt ausgerechnet Kamil Müller, dieser Parade-Europäer, übers so sensible Thema Heimat, das in der heutigen Zeit schnell falsch verstanden wird: „Wo die Berg san, oder nur a ebens Feld. Wo die Freind san, da is a dei Herz. Du spürst as Lebn, spürst an Schmerz. Des is dei Dahoam, das sich Heimat nennt.“ Ein Slowake, der in Bayern seine Heimat gefunden hat und der bayerische Lieder singt – Herrschaftszeiten, wenn Europa doch nur immer so großartig funktionieren würde.

Kaum eine andere Band kann auf eine so große musikalische Bandbreite zurückgreifen wie es die Djangos machen. Dadurch entsteht mehr als nur eine Balkan- Party. Die verschwitzten Shirts trocknen wieder, die Erinnerung an eine besondere Nacht bleibt und Sänger Kamil Müller, Geiger Florian Starflinger, Schlagzeuger Jan-Philipp Wiesmann sowie Bassist Korbinian Kugler geben auch diesmal wieder ihren letzten Blutstropfen für ihre Gypsyparty3000. Von ruhigeren Zeiten, quasi von Gitano Filter, ist nichts zu hören.

Werd da Wahnsinn!!!

 
In Extremo


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