demnächst

Madsen

+ Montreal


Dienstag   09/02 2016   20.00 h
Bielefeld, Ringlokschuppen
vvk: 28,20 €
abk: 30,00 €



Madsen

www.madsenmusik.de
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Kurz vor Tourstart morgen in Hannover legen MADSEN nach und bestätigen neue Termine für 2016. Die laufende Tour ist bereits so gut wie ausverkauft – es gibt nur noch wenige Restkarten. Ein Riesenerfolg für die Brüderbande aus dem Wendland – wobei wir natürlich Bassist Niko Maurer sowie Lisa & Mücke nicht vergessen wollen. Und wenn man weiß, dass MADSEN jetzt erst so richtig warmlaufen, kann man sich vorstellen, wie groß die kommenden Auftritte werden. Nun legen MADSEN heute nach und bestätigen neue Termine: Im Januar und Februar geht das Quartett erneut auf Reisen und spielt zehn weitere Shows in der ganzen Republik.

Und weil das so schön ist und weil man sich daran gerne zurückerinnern wird, gibt es für diese Daten limitierte Hardtickets als Sammlerstücke auf der Website (www.madsenmusik.de) von MADSEN käuflich zu erwerben. Aber egal, welche Art von Eintrittsberechtigung man am Eingang vorweist: Schweißtreibend wird es auf alle Fälle, wenn MADSEN die Stücke ihrer jüngsten Platte „Kompass“ und ihre alten Hits durch die Lautsprecher sprühen.


Support: Montreal

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Hamburg. Rote Flora. Noch ne Molle? Während andere Halbstarke von der Elbe sich ihre Straßenpunkattitüde direkt in den Nietengürtel ritzen konnten, irrten die drei Jungs von Montreal noch im vorstädtischen Bermudadreieck zwischen Sportverein, Mofa-Gang und Schultheater umher. Zum Glück entdeckten die Nordlichter schnell die Musik als einzig akzeptable Freizeitbeschäftigung und ihr Ticket raus aus dem Elend zwischen Wodka-Sprite, Kunstlederjacken und Autoscooter-Pop. Im Jahr 2003 machten Yonas, Hirsch und Max Power schließlich die Band „Montreal“ auf ("Band aufmachen": Unwort der Jahre 1994-1998), zwei Jahre später erschien bereits ihr erstes Album „Alles auf schwarz“. Seitdem folgten knapp 600 Konzerte in über 15 Ländern, unter anderem mit der Bloodhound Gang, Slime, Royal Republic und Ignite.

Bis heute halten sich die Gerüchte, dass irgendwann gar ein Videoclip der Band in der Rotation von VIVA und MTV landete. Beeindruckt von dieser musikalischen wie filmischen Höchstleistung senden die beschämten Sender seither nur noch billig produzierte Reality Soaps. Noch so ein Gerücht.

Ihr bisher größtes Lob bekam Montreal einst von den Rocktitanen der Münchener Freiheit, die sagten: „Unsere Begeisterung hält sich sehr in Grenzen - nur unser Schlagzeuger Renny findet's gut." Und jeder weiß: Wer die Münchener Freiheit gegen sich hat, ist auf der richtigen Seite. Und Renny räumt den Magen auf. (Dieser Satz war leider keine Werbung)

Im Jahr 2011 gründeten „Montreal“ dann schließlich ihr eigenes Label „Amigo Records“, auf dem sie nicht nur ihre eigenen Platten rausbringen, sondern Kollegen wie „Das Pack“ und „Anadrinksdogpiss“ unterstützen. Neuestes Machwerk von „MONTREAL“ ist ihr aktuelles fünftes Album „SONIC BALLROOM“, mit dem sie mal wieder nicht die Schickimickiclubs dieser Welt live beglücken werden, sondern ausschließlich die guten Läden um die Ecke.

Auf die Frage, ob Album Nummer fünf das persönlichste der Bandgeschichte ist und der Schreibprozess diesmal besonders intensiv und erleuchtend war, ob man vielleicht gar von einer Weiterentwicklung und/oder Neuerfindung von MONTREAL sprechen kann, orakelt Schlagzeuger und Medienprofi Max Power sich ein nebulöses „möglich“ aus dem Bart. Gut gebrüllt!

 
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