demnächst

Hurricane Festival 2011

Freitag   17/06 bis 19/06 2011   15.30 h
Scheeßel, Eichenring
vvk: 125,00 €



Hurricane Festival 2011

www.hurricane.de

Es spielen:  Young Rebel Set  -  You Me At Six  -  Yoav  -  William Fitzsimmons  -  Warpaint  -  Two Door Cinema Club  -  Trentemøller  -  The Wombats  -  The Vaccines  -  The Subways  -  The Sounds  -  The Kills  -  The Hives  -  The Chemical Brothers  -  The Asteroids Galaxy Tour  -  Tame Impala  -  Sum 41  -  Suede  -  Sublime With Rome  -  Sick Of It All  -  Selig  -  Pulled Apart By Horses  -  Portugal. The Man  -  Portishead  -  Parkway Drive  -  My Chemical Romance  -  MSTRKRFT  -  Monster Magnet  -  Miles Kane  -  Lykke Li  -  Kvelertak  -  Klaxons  -  Kashmir  -  Kasabian  -  Kaiser Chiefs  -  Jupiter Jones  -  Jimmy Eat World  -  Irie Révoltés  -  Incubus  -  I Blame Coco  -  I Am Kloot  -  Hercules and Love Affair  -  Gogol Bordello  -  Glasvegas  -  Frittenbude  -  Friendly Fires  -  Foo Fighters  -  Flogging Molly  -  Elbow  -  Egotronic  -  Eels  -  Digitalism Live  -  Darwin Deez  -  Crookers  -  Converge  -  Comeback Kid  -  Clueso  -  Cloud Control  -  Brother  -  Bright Eyes  -  Boysetsfire  -  Blood Red Shoes  -  Band Of Horses  -  Arctic Monkeys  -  Arcade Fire  -  An Horse  -  All Time Low  -  A-Trak  -  

bisher bestätigt


A-Trak

www.myspace.com/atrak
 

Mit 13 Jahren legte er sich sein erstes Mischpult und seine ersten Turntables zu – heute schaut Alain Macklovitch a.k.a A-Trak auf einen DMC-Weltmeistertitel und auf diverse Touren u.a. mit Kanye West zurück. Und auch vor der Hurricane-Meute wird der Kanadier nicht halt machen, ordentlich Elektro-Ohrfeigen verteilen und die Leute zum Kochen bringen.


All Time Low

www.alltimelow.com

www.myspace.com/alltimelow
 

Was einst 2003 als eine Highschool-Spaß-Band anfing, ist heute eine sehr erfolgreiche Pop-Punk-Band. All Time Low, die Jungs aus Lutherville-Timonium in Maryland, coverten früher hauptsächlich Blink 182 Songs unter dem Namen NeverReck. Ihr letztes Album „Nothing Personal“ ging in die Top Ten der US-Charts. Der einzigartige Sound der Marylander kommt nicht von ungefähr, sie sind einfach für alles offen, hören privat von Pop-Punk bis zu den Top 40 der Charts, über Lady Gaga und John Mayer einfach Alles und diese Offenheit und Ungezwungenheit hört man auch in ihren Songs. Auf ihrem kommenden Album „Dirty Work“, das im März erscheinen soll, behalten sie ihre Party-Spaß-Attitüde bei, klingen aber gleichzeitig gereifter.


An Horse

www.myspace.com/anhorse
 

Kate Cooper und Damon Cox – besser bekannt als An Horse – kommen ursprünglich aus Brisbane, Australien. Inzwischen hat es das Duo allerdings in die USA verschlagen. Dort wurden sie von Tegan Quin entdeckt und touren seitdem mit Bands wie Tegan and Sara und Death Cab For Cutie durch Amerika und Kanada. Diese Verbindung verrät schon einiges über die musikalische Ausrichtung von An Horse. Einen besseren Eindruck kann man sich jedoch live verschaffen – zum Glück gibt es diesen Sommer die Möglichkeit dazu.


Arcade Fire

www.arcadefire.com

www.myspace.com/arcadefireofficial
 

In der Musikwelt von Arcade Fire lösen sich scheinbare Widersprüchlichkeiten wie überladene Leichtigkeit, beschwingtes Pathos oder cooler Folk einfach in Luft auf. In dieser Welt sind Melodien so konzipiert, dass sie uns entweder wie ein Schlag mit der Bratpfanne treffen oder unsere Seele langsam wie die Strahlen der frühen Morgensonnen erwärmen. Und weil das so ist, kommen Fans und Kritiker seit der Veröffentlichung ihres Albums „Funeral“ und dessen Nachfolger „Neon Bible“ gar nicht mehr heraus aus dem Schwärmen für die Band. Kein Wunder also, dass ihr drittes Album „The Suburbs“, von allen Seiten so sehnsüchtig erwartet wurde wie der Sommer nach einem langen, harten Winter.


Arctic Monkeys

www.arcticmonkeys.com

www.myspace.com/arcticmonkeys
 

Ohne Plattenfirma und Marketing, sondern allein durch den Austausch von Demosongs im Netz haben sich die Arctic Monkeys aus Sheffield eine riesige Fangemeinde erobert. Die Band füllte mit ihrem Indie-Rock Stadien, bevor ihre erste CD überhaupt erschienen war. Das Debütalbum war dann das schnellstverkaufte Album in der englischen Musikgeschichte. Es hat den schönen Titel "Whatever People Say I Am, That´s What I´m Not". Mit "Favourite Worst Nightmares" spielten die Monkeys 2007 einen würdigen Nachfolger ein. 2009 folgte der ebenfalls gefeierte Longplayer "Humbug". Auf der Insel haben sie bei den Brit Awards alle erdenklichen Preise abgeräumt und spielen ausverkaufte Konzerte. Wir ergänzen: Wir freuen uns sehr über die Zusage einer der besten britischen Bands der letzten Jahre.


Band Of Horses

www.bandofhorses.com

www.myspace.com/bandofhorses
 

Lange Zeit war das Geschöpf aus Seattle eigentlich ein Soloprojekt Ben Bridwells, der mit wechselnden Musikern zeitlos schöne Songs aufnahm. Mit dem dritten Album „Infinite Arms“ ist die Band nun auch wirklich eine solche. Die Musiker gehen nicht mehr durch die Drehtür rein und raus, wie Mastermind Bridwell das einmal ausdrückte. Creighton Barrett am Schlagzeug, Ryan Monroe an den Tasten, Bill Reynolds am Bass und Tyler Ramsey an der Gitarre arbeiten mit Bridwell zusammen an den Liedern. Damit ist „Infinite Arms“, das bislang musikalisch geschlossenste Werk der Band. Das sahen wohl auch Pearl Jam und Snow Patrol so und nahmen die Jungs dieses Jahr genauso mit auf Tour. Diese Songs, diese Harmonien, diese Leichtigkeit, die Fülle, diese Klarheit, das kriegen live nur sie so hin.


Blood Red Shoes

www.bloodredshoes.co.uk

www.myspace.com/bloodredshoes
 

Blood Red Shoes sind Laura-Mary Carter und Steven Ansell. Zusammen besitzen sie eine Leidenschaft für ergreifende Melodien und einfache Songstrukturen. Das Resultat: Eine unglaubliche Überzeugungskraft und Intensität, die sowohl bei Wohnzimmerkonzerten oder als Support von Rage Against The Machine das Publikum überwältigt. In Sachen Drive, Dynamik und Aggressivität kommt kaum jemand gegen sie an, und was die Verbindung von Rock und Punk mit Popappeal angeht, sind die Briten sowieso unschlagbar.


Boysetsfire

www.boysetsfire.org

www.myspace.com/boysetsfire
 

Am 9. Juni 2007 gab die Band ihr (vorerst) letztes Konzert, die Farewell-DVD von 2009 schien das endgültige Ende der Band zu besiegeln. Am 5. Oktober 2010 meldete Visions online: "Wir werden wieder anfangen, zusammen Musik zu machen. Bislang wissen wir nur, dass Boysetsfire am 5. Dezember in Berlin spielen wird", lautete das offizielle Statement der Band auf Facebook. Weiter hieß es: "Ich glaube, wir haben unterschätzt, wie sehr wir das vermissen würden. Die Intensität, das wahrhafte Ausströmen der Gefühle - das hat für uns ohne Boysetsfire einfach nicht existiert." Das die Hardcore-Legende aus Pennsylvania auch nach dem Konzert in Berlin weitermachen, ist mit den Auftritten bei Hurricane / Southside bestätigt. Boysetsfire 2011: Wir freuen uns drauf!


Bright Eyes

www.conoroberst.com

www.myspace.com/brighteyes
 

Die aus Nebraska stammende Rock-Band Bright Eyes meldet sich mit dem ersten Album seit 2007 zurück. Das mittlerweile siebte Studioalbum "The People´s Key" zeichnet sich durch bereits bekannte Elemente der amerikanischen Folk- und Country-Musik aus, sowie durch die sehr emotionalen und persönlichen Texte des Band-Frontmanns Conor Oberst. Seit 2006 besteht die Besetzung von Bright Eyes aus Conor Oberst, Mike Mogis und Nathaniel Walcott – live sowie im Studio werden sie von zusätzlichen Musikern begleitet.


Brother

www.acidlove.net
 

Brother sind sich sicher: Sie werden unglaublich berühmt. Gänzlich grundlos ist diese Annahme in der Tat nicht. Von der NME als heißtester Tipp für 2011 gehandelt und mit Coverfoto geadelt, treten Brother an, um nicht weniger zu erreichen als „den britischen Rock zu retten!“ Denn eine gute Rockband gab es, laut den vier Jungs aus der Arbeiterstadt Slough, dort seit Jahrzehnten nicht mehr. Diesen Missstand heben Brother mit rauem, ungeschliffenem Britpop, eingängigen Refrains und eben jenem Selbstbewusstsein auf, dass sie die Auserwählten sind. Wir sind gespannt!


Cloud Control

www.cloudcontrolband.com

www.myspace.com/cloudcontrol
 

Cloud Control sind das neue große Ding aus Down Under, das darf man heute schon konstatieren. Denn irgendwie klingt die Band anders als all die anderen, die auch auf Harmoniegesang und akustische Gitarren setzen. Oder wie es der empfehlenswerte Blog 78s.ch so schön formulierte: „Beschwingte Folk-Songs mit einem psychedelischen Touch aber dem steten Blick in Richtung Harmonie und Melodie“, sei das, was da aus den Lautsprechern töne. Und welche Harmonien, möchte man dazusetzen und welch fantastische Melodien und was für wunderbare Lyrics das sind. Das renommierte englische Label Infectious Music dachte da ähnlich und nahm sie gleich unter Vertrag. Bands wie Vampire Weekend, Supergrass und The Temper Trap nahmen sie mit in ihr Vorprogramm.


Clueso

www.clueso.de

www.myspace.com/clu
 

Er vereint Energie mit Ruhe und Intelligenz mit Leidenschaft. Er begann seine Karriere schon im Teenageralter in Erfurt als Rapper, Breakdancer und Sprayer. Gute zehn Jahre später hat er sich als Singer-/Songwriter unter den besten deutschen Musikern etabliert. Die Rede ist von Clueso, einem der erfolgreichsten deutschen Künstler. Mit seinem im Frühjahr 2011 erscheinendem, nagelneuem Album wird er auch auf dem Hurricane / Southside-Festival eine Zwischenstation einlegen.


Comeback Kid

www.comeback-kid.com

www.myspace.com/comebackkid
 

Der Sound von Comeback Kid hat sich zu ihrem letzten Album etwas geändert, denn der Gitarrist wurde zum Sänger und die Band ging musikalisch zurück zu ihren Wurzeln. Das hat der Band keineswegs geschadet, sie sind immer noch laut, schnell und verdammt gut. Die Jungs überzeugen einfach durch die punkigen Gitarrenläufe und eingestreuten Soli oder auch mit den immer wieder vereinzelt eingesetzten melodischen Momenten beim Gesang.


Converge

www.convergecult.com/

www.myspace.com/converge
 

Wie bei zahlreichen anderen Bands, beginnen Converge als eine Gang die zunächst Lieder ihrer Lieblings Hardcore-, Metal- und Punkbands coverten. Nach einiger Zeit entwickelten Converge ihren eigenen typischen Sound, welchen die Band mal, weg von allen Schubladen, als „aggressive music“ bezeichnete. In der Metalcore-Szene dürfte wohl Einigkeit darüber herrschen, dass Converge zu den Wegbereitern der Bewegung gehören.


Crookers

www.myspace.com/crookers
 

Die Crookers sind ein italienisches DJ-Duo aus Mailand, bestehend aus Andrea Fratangelo alias DJ Bot und Francesco Barbaglia alias DJ Phra. Ihr Musikstil lässt sich vor allem als Electro House bezeichnen. Fratangelo nahm den klassischen Weg über Klavier- und Gitarrenunterricht, Barbaglia war schon mit 11 Jahren als DJ im Einsatz und machte sich über die Hip-Hop-Szene einen Namen. Beide waren bereits solo als DJs erfolgreich, als sie 2003 in dem Plattenladen aufeinander trafen, in dem Fratangelo arbeitete, und sich eine Zusammenarbeit entwickelte.


Darwin Deez

www.darwindeez.com

www.myspace.com/darwindeez
 

Aus New York macht sich Darwin Deez auf den Weg über den Atlantik direkt in unsere Herzen, um seinen ekstatisch tanzbaren Indie-Pop-Rock zu beschwören. Deez, der zottelhaarige Tanzschlaks, ist nicht nur Erfinder der schräg aufgesetzten Eingriffgesäßtasche und weiterer bahnbrechender Innovationen (siehe Video zur Single „Radar Detector“). Er hat sich irgendwann dafür entschieden, mit Freunden eine Band zu gründen, da waren musikalische Vorkenntnisse ebenso unwichtig wie klar festgelegte Routinen. Schließlich will man Spaß haben auf der Bühne. Ausverkaufte Konzerte zeigen: der Plan geht auf. Ein wahres Original!


Digitalism Live

www.myspace.com/thedigitalism
 

Digitalism als eine der Säulen, auf denen Elektropunk ruht, wegzudenken wäre ungefähr so, als würde Lemmy von Motörhead seine Warze entfernen lassen. Rotzig, grooveverzerrt, direkt ins Gesicht und unfassbar nah kommen die beiden Hamburger daher, versetzen die Massen schon beim ersten Ton in tanzende Ekstase und lassen einen glücklich und schweißnass zurück.


Eels

www.eelstheband.com

www.myspace.com/eels
 

Man weiß nie was man bekommt wenn man ein Eels Konzert besucht. Im einen Jahr sind es Vocoders und Synthesizer, im nächsten ist es düsterer Garagenrock. Nein, es wird nicht zwanghaft versucht Vielseitigkeit und Abwechslung reinzubringen, es sind eher die tief verwurzelten kreativen Bedürfnisse von Eels Gründer Mark Oliver Everett, alias E die sich hier in den Vordergrund drängen. "I'm not going to make a polka album just because I can. It's not in me, not this year, anyway, and I'm not doing different things to try to dazzle the audience with my wide horizons. There's just some stuff in me that needs to come out," sagt der Mann der vom THE NEW YORKER als "hypertalentierter Außenseiter" bezeichnet wird.


Egotronic

www.egotronic.net

www.myspace.com/egotronic
 

Egotronic, das ist Electropunk mit rauem Sprechgesang und jeder Menge Gesellschaftskritik. Eine Besonderheit dabei ist der intensive Gebrauch von C64 und Atari Sounds, auch wenn diese mittlerweile am PC produziert werden. Laut Selbstbeschreibung bratzt und knallt ihre Musik bis die Pupillen sich angesichts der euphorischen Grenzzustände erweitern und aus den Höhlen treten. Aha. Wir sind jedenfalls gespannt auf die Band um Sänger Torsun und ihre definitiv konditionsfordernde Liveshow.


Elbow

www.elbow.co.uk

www.myspace.com/elbowmusic
 

Elbow entstammen der Manchester Musikszene der 1990er Jahre und verbinden die für viele britische Bands so prägende Vorstadtfrustration mit eingängiger Popmusik. Doch Elbow kann mehr, schließlich sind die Mannen um Sänger Guy Garvey ja auch schon in einem – für Popstars – stattlichen Alter. So erschaffen sie mit poetischen Bildern von Einsamkeit oder dem Scheitern eine zutiefst melancholische Stimmung.


Flogging Molly

www.floggingmolly.com

www.myspace.com/fl
 

Wenn eine Band wie Flogging Molly auf Tour kommt, dann ist eines von vornherein klar: Die Stimmung ist spätestens nach den ersten drei Akkorden auf dem Höchstpunkt und das ausgelassene Charisma der sieben Irish-Punks beschert dem örtlichen Ausschank Rekordumsätze. Für alle Freunde des gepflegten Sackpfeifen-Pogos ein Pflichttermin auf dem diesjährigen Hurricane Festival.


Foo Fighters

www.foofighters.com

www.myspace.com/foofighters
 

– eine dieser Bands die man nicht mehr vorzustellen braucht. Ein der Kapellen, die Pop-affine Hörer sowie Metalheads in seliger Eintracht zusammen kommen lässt. Diese Band ging einen langen Weg, lieferte konstant fantastische Alben ab und ist zu einem der größten Live Acts unserer Zeit geworden. Dabei fragt sich wohl jeder aufmerksame Dave Grohl-Fan: Wie macht der Mann das bloß? Hier mal mit den Queens Of The Stone Age auf Tour, dort mal ein Probot-Album mit seinen Idolen zusammengeschustert und schließlich noch schnell Them Crooked Vultures aus dem Boden gestampft. Eines scheint jedoch klar: alle Straßen führen zurück zu den Foo Fighters, und mit ebendiesen wird sich Herr Grohl sicherlich nicht lumpen lassen ein Live-Feuerwerk der Extraklasse auf dem Hurricane und Southside Festival abzufeuern!


Friendly Fires

www.wearefriendlyfires.com

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Eine Elektro-Band, die mit Schlagzeug und Percussions gleich zwei Instrumente live besetzt, die meistens vom Computer bedient werden. Aber das macht den Unterschied aus: Der Druck, den diese beiden erzeugen, ist immens und treibt vor allem den Sänger Ed Macfarlane voran. Ein wilder Groove mit eingängiger Hookline, elektronischen Einsprengseln und, dem eindeutigen Wunsch, den Hörer tanzen zu sehen, trifft auf Gesang, der klar ins Ohr geht, nicht disharmonisch wirkt, dabei jedoch irgendwie eigenwillig gesetzt ist


Frittenbude

www.myspace.com/frittenbude
 

Schlaflieder sind ja so was von gestern. Frittenbude mixen Elektro-Dance mit Rap, Punk und Indie und entwickeln damit Popmusik von heute der dich mit Sicherheit wach hält. Frittenbude entwirft den passenden Soundtrack zu den dunkleren Seiten des schillernden Nachtlebens. Sie schwanken zwischen Aggression, Anarchie und Selbstzerstörung, eine Mischung die bei den Kids, die sich in den Texten wieder finden, gut ankommt. Eine echte Liveband, die auch was zu sagen hat.


Glasvegas

www.myspace.com/glasvegas
 

Glasvegas waren bereits absolute Abräumer, als ihr Debüt-Album noch gar nicht veröffentlicht worden war. Ausverkaufte Touren durch Deutschland und Europa folgten, ein Spitzenalbum mit edelsten Rockperlen, jede Menge Preise vom NME-Award bis zum UK Music Video Award inklusive noch mehr Nominierungen, Lobeshymnen von Special-Interest-Magazinen und Mainstream-Medien gleichzeitig, Vergleiche mit den Großen der Branche von U2 über Muse bis zu Weißnichtwem, Auftritte in Glastonbury, als Headliner der NME Awards Tour, beim Rockpalast und beim SXSW, bei David Letterman und mit den Kings Of Leon, Muse, Echo & The Bunnymen und U2. Mit einem Wort: Erfolg. Erfolg auf der ganzen Linie, den sich Glasvegas durch harte Arbeit und ihre grandiose Musik verdient haben.


Gogol Bordello

www.gogolbordello.com

www.myspace.com/gogolbordello
 

Den Namen Gogol Bordello hat wohl schon fast jeder gehört, aber irgendwie scheinen nur wenige zu wissen, was sich dahinter verbirgt. Vielleicht kann da der Titel des bereits fünften Albums "Trans-Continental Hustle" etwas Licht ins Dunkel bringen, denn dieser Titel beschreibt den Aktionsradius der Band ziemlich gut. Ihre etwa 200 Konzerte im Jahr führt sie durch aller Herren Länder und "Gypsy Punk", wie sie ihre Musik selbst nennen, ist dabei nur ein kleiner Teil ihres musikalischen Schaffens.

Kopf dieses nicht leicht zu fassenden Konglomerats aus unterschiedlichsten Musikern ist Sänger Eugene Hutz, der bis vor zwei Jahren noch in Brasilien gelebt hat und nun vom südamerikanischen in den nordamerikanischen Moloch New York gezogen ist. Dass sich dieser Mensch im Weltgeschehen auskennt, kann man den Texten durchaus anhören, wohingegen die Musik eine unglaubliche Energie und Vielfalt bietet, wobei selbst Stilistiken wie Ska, Metal, Punk, Rap, Dub und neuerdings halt auch brasilianische Einflüsse noch zu kurz greifen.

"Trans-Continental Hustle" wurde von Rick Rubin (alles von Slayer über Red Hot Chili Peppers bis Johnny Cash) produziert und erscheint dem entsprechend auch über American Recordings (Sony). Dabei ist es Mr. Rubin sehr hoch anzurechnen, dass er dieses Album zum bisher besten und homogensten Gogol Bordellos gemacht hat und wie Eugene Hutz sagt, immer wieder zur Fokussierung des Songschreibens aufgerufen bzw. gemahnt hat, denn so sehr die Live-Shows ein ausartendes Happening sind, so schwierig ist es auch, diese Musik auf einem Album richtig wirken zu lassen. "He inspires confidence to always do your best and mature work", so Hutz.

Die Liste der Musiker aufzuzählen, würde den Rahmen hier sprengen, aber die Multikulturalität von Gogol Bordello können der äthiopische Bassist Thomas Gobena (Bill Laswell), der latein-amerikanische Percussionist Pedro Erazo-Segovia oder Drummer Oliver Charles belegen. Hinzu kommen weitere Freunde von Hutz an Violine, Akkordeon, Gitarre, Tanz (!), etc. - Auf ‚Uma Menina Uma Cigana' werden sie von brasilianischen Zigeunern begleitet, während sich ‚Sun On My Side' um die grenzwertigen und manches Mal lebensgefährlichen Erfahrungen beim Karnival in Rio dreht. "Trans-Continental Hustle" ist somit zwar reich an brasilianischen Einflüssen, aber wie immer bei Gogol Bordello als eine Art weltumspannende Musik zu verstehen.


Hercules and Love Affair

www.inlovewithhercules.com

www.myspace.com/herculesandloveaffair
 

Mit Hercules and Love Affair erlebt man einen Zeitsprung in die Vergangenheit. Durch die Verknüpfung typischer Sounds der Detroit- und Chicago- House - Hochphasen, produziert Andy Butler formschöne Tanzmusik. Sie ist hochdramatisch und dekadent, sowohl clubkompatibel als auch balladesk. Trompeten, Posaunen, Krog- und Roland-Synthesizer kreieren eine Welt der Sehnsüchte und Nostalgie.


I Am Kloot

www.iamkloot.com

www.myspace.com/iamklootmusic
 

I am Kloot sind drei Jungs aus Manchester, die schon seit 1999 zusammen Musik machen. Lange galten sie als Geheimtipp, aber spätestens mit ihrem fünften Album „Sky At Night“ haben sie sich auch außerhalb von Kennerkreisen einen Namen erspielt. Der britische Autor Frank Cottrell Boyce meint in einem offenen Brief über „Sky At Night“: “This is the same Kloot but they’re painting with a lot more colours, because they’re painting on a much bigger canvas. As Peter Jobson said, “we’re trying to get a whole life on one record - which can be tricky”. Ihr Stil lässt sich als Mischung aus Indie und Folk bezeichnen und macht der Parole „quiet is the new loud“ zumeist alle Ehre.


I Blame Coco

www.myspace.com/iblamecoco
 

Die deutsche Presse überschlug sich bereits vor der Veröffentlichung des Debuts „The Constant“ mit Lob und Preis. Die Vorboten des Albums wie die Single „Caesar“, die sie gemeinsam mit Schwedens Popstar Nr. 1, Robyn, aufgenommen hat oder ihr Elektropop-Knaller „Self Machine“, ließen bereits erahnen, dass sich der Rest der Frauenpopwelt warm anziehen sollte. Die rauchig-prägnante Stimme der schönen Engländerin und ihr Gespür für tanzbare Elektropop-Nummern, die auch immer etwas Düsteres haben, bewahren sie davor, nicht nur eine unter vielen zu sein.


Incubus

www.enjoyincubus.com

www.myspace.com/incubus
 

Incubus haben die Arbeiten am neuen Album „If Not Now, When?“ rechtzeitig beendet. Es wird Anfang Juli veröffentlicht. Bei zwei exklusiven Konzerten auf den Hurricane und Southside Festivals können die Besucher mit einigen neuen Songs rechnen. Einen ersten Vorgeschmack gibt es auf www.enjoyincubus.com/de/ifnotnowwhen mit dem Song „Adolescents“. In ihrer bisherigen Karriere verkaufte die Band, die 1991 von Brandon Boyd, Michael Einziger und Jose Passilas in Calabasas/Kalifornien gegründet wurde, weltweit mehr als elf Millionen Tonträger. Der internationale Durchbruch gelang der Band, der 1998 DJ Chris Kilmore und 2003 Ben Kennedy beitraten, 1999 mit dem Album "Make Yourself" und den darauf enthaltenen Hitsingles "Drive", "Stellar" und "Pardon Me". Das Album "A Crow Left Of The Murder" brachte Incubus 2004 neben einer US-Platinauszeichnung für mehr als eine Million verkaufte Einheiten auch eine Grammy-Nominierung für die Single "Megalomaniac" ein. Das letzte Album „Light Grenades“ erschien 2006.


Irie Révoltés

www.myspace.com/irierevoltes
 

Die neunköpfige Combo kann man in keine musikalische Schublade stecken – und das wollen sie auch gar nicht. Irie Révoltés produzieren lebendige Musik, die sich nicht anpasst. Mal gerappt, mal gesungen, mal französisch, mal deutsch, aber immer laut und erreichbar. Sie schaffen, brisante Themen mit positiver Energie zu verbreiten und somit Motivation zu schaffen um gemeinsam etwas zu bewegen. Und wenn eine Band über Engagement, Bewegung und Zusammenhalt singen darf, dann genau diese. Irie Révoltés (übersetzt: Fröhliche Aufständische) sind eine Band, deren Bühnenpräsenz man sich kaum zu entziehen vermag.


Jimmy Eat World

www.myspace.com/jimmyeatworld
 

Eigentlich sollte das aktuelle Album von Jimmy Eat World – „Invented“ – schon vor drei Jahren rauskommen. Allerdings legte die Band eine Schaffenspause während der Aufnahmen ein, um das 10-Jährige Jubiläum des einflussreichen Albums Clarity mit einer ausverkauften USA-Tour zu zelebrieren. Mit „Invented“ sind Jimmy Eat World ein bisschen erwachsen geworden. Es gibt immer noch viel Pathos, Hall und epische Länge. Der gute alte Emo ist nicht tot und präsentiert sich in beeindruckender Breite. Die Beats sind elektronischer, eine Vielzahl von Effekten überzieht die Gitarren. Die Themen aber sind genauso wie die Band dem Collegealter entwachsen.


Jupiter Jones

www.jupiter-jones.de

www.myspace.com/jupiterjones
 

Jupiter Jones sind seit Ende 2010 auf einem Major-Label zuhause. Was ändert sich? Sellout? Überproduzierte, belanglose Songs und die ganz große Promotion-Keule? Nix da! Das am 25. Februar erscheinende, selbstbetitelte Album verspricht das wohl fokussierteste der bisherigen Bandgeschichte zu werden. Und wer jemals Jupiter Jones live erlebt hat wird bestätigen können, dass man nicht unverändert nach Hause geht. Melancholie galore, Dringlichkeit in Worte verpackt und eine Band, die so fragil und gleichzeitg zäh erscheint, dass man mit ihnen einfach nächtelang Bier trinken möchte.


Kaiser Chiefs

www.kaiserchiefs.co.uk

www.myspace.com/kaiserchiefs
 

Nach dem Reading / Leeds Festival 2009 haben die Kaiser Chiefs eine "längere Pause" angekündigt. Manche Leute wollten daraus eine Auflösung der Band ableiten. In einem Interview mit XFM Radio stellte Ricky Wilson klar: "Wir haben gerade nichts neues am Start – weder neues Material, noch geplante Tourneen. Warum denken die Leute immer gleich an Trennung, wenn sie in einem Kalender sehen, dass nichts anliegt? Wir haben fünf Jahre lang getourt, jetzt wollen wir das Geld endlich für Ferienreisen ausgeben." Die Ferien sind spätestens beim Hurricane / Southside zu Ende.


Kasabian

www.kasabian.co.uk

www.myspace.com/kasabian
 

Das dritte Kasabian Album "West Ryder Pauper Lunatic Asylum", das in Deutschland im Juni 2009 erschien, ist der Nachfolger zum UK-Nummer-Eins-Album "Empire" aus dem Jahr 2006, das sich bis dato mehr als 900.000 Mal verkaufte. Das neue Konzeptalbum der aus Leicester stammenden Band entstand unter der Mithilfe von HipHop-Legende Dan Nakamura, besser bekannt als Dan The Automator (DJ Shadow, Gorillaz, Deltron 3030, Handsome Boy Modelling School etc.). Zwei Jahre Arbeit stecken in "West Ryder", das eine Band zeigt, die auf dem vorläufigen Gipfel ihrer Schaffenskraft steht. Ein Zweiundfünfzig-Minuten-Mix aus großartigen Melodien, Elektropunk-Riffs, Morricone-artigen Arrangements, Mariachi-Einlagen und Psychopop-Schlafliedern. Das Album ist gleichsam Ausdruck des unbeugsamen Willens der Band und setzte in der Rockmusik des Jahres 2009 einen neuen Maßstab, an dem sich alle anderen zu messen hatten. Wir sind gespannt wohin die Reise geht.


Kashmir

www.myspace.com/kashmiryeah
 

Die Klangfülle des Quartetts, die musikalischen Einfälle, die Verspieltheit, die Freude aus ausufernden Soundcollagen, die präzise produktionstechnische Arbeit und natürlich die eindringliche Stimme von Sänger Kasper Eistrup sind weiterhin die hervorstechenden Merkmale der Musik von Kashmir. Aber auch alles, was dazugehört, ist genau geplant, ihr Artwork, die Website, die verstörenden animierten Videos machen Kashmir zu einem Kunstwerk, das sich langsam von den Musikern löst. Aber so zurückgelehnt und unabhängig die Jungs auf ihren Platten auch daherkommen: Wenn sie auf der Bühne stehen, ändert sich alles. Dann wird aus dem melodiösen Indie-Rock ein gradgehobeltes Brett, aus der Kunst eine Kraft, aus der Präzision im Sound eine Präzision des Rhythmus (ohne den Sound zu vergessen).


Klaxons

www.klaxons.net

www.myspace.com/klaxons
 

Die neue EP „Landmarks Of Lunacy“ der vier Londoner ist fertig und man kann sich auf eine Livepräsentation á la Klaxons gefasst machen; groß, mitreißend und einfach umwerfend mit vielen Neonleuchtstäben. Auch wenn das Vorgängeralbum „Surfing The Void“ von Produzent Ross Robinson, der unter anderem schon für Korn und Slipknot den richtigen, harten Sound fand, produziert wurde, haben sich die Klaxons anscheinend lange Zeit einem völlig anderem Musikstil gewidmet: “All we did basically for about a year was listen to folk music…” so Sänger James Righton. Welches musikalische Endprodukt letztendlich dabei herausgekommen ist, findet man am besten selber raus!


Kvelertak

www.myspace.com/kvelertak
 

Zwei wichtige musikalische Verdienste Norwegens waren ironisch-schweinerockiger Hardcore-Punk wie bei Turbonegro und natürlich Black Metal. Kvelertak vereinen beides und finden das ideale Mischverhältnis. Derart catchy und abwechslungsreich ist das Ergebnis ausgefallen, dass das unbetitelte Debüt von Kvelertak über den Status eines Geheimtipps hinauskommen und Fans aus diversen Lagern der harten Gitarrenmusik ansprechen sollte. Wie unser Medienpartner Visions treffend fragt: „Party-Black-Metal, geht so was?“


Lykke Li

www.myspace.com/lykkeli
 

In ihrem Indie-Hit „Little Bit“ von ihrem Debütalbum „Youth Novels“ hauchte Lykke Li „Just a little bit, a little bit, a little bit in love with you“. Zeilen wie diese brachten nicht nur männliche Hörer dazu sich ein bisschen, bis über beide Ohren in die zarte Schwedin und ihre atmosphärischen Electro-Popsongs zu verlieben. Dabei hat es Lykke Li faustdick hinter den Ohren, musste sie doch schon früh sehr selbständig sein. Als sie im Alter von 19 Jahren nach New York ging, hatte sie nichts als große Ziele und einen guten Willen im Gepäck. Aber irgendwie schaffte sie es, sich auf den Open-Mic-Bühnen einen Namen zu machen – und schließlich wurde nicht zuletzt durch Lykke Lis musikalischen Beitrag „Possibility“ auf dem Twilight Soundtrack „New Moon“ im Jahr 2009 auch ein breiteres Publikum auf die Künstlerin aufmerksam. Derzeit weilt die schwedische Indie-Prinzessin im Studio in Stockholm um die Songs zu ihrem zweiten Album aufzunehmen, das im Frühjahr 2011 erscheinen wird. Im Sommer wird sie dann die Festivalbühnen zu ihrem eigenen musikalischen Königreich erheben.


Miles Kane

www.myspace.com/mileskanemusic
 

Miles Kane ist nicht neu, vielmehr hat er schon mit diversen bekannteren Gruppen auf kleineren und größeren Bühnen gestanden und diese mit seinem Talent bereichert. Dazu zählen unter anderem „The Last Shadow Puppets“, mit denen er neben seiner neuen Solo Karriere auch weiterhin kreativ sein wird. Was er Solo kann hat er schon mit seiner Debut-Single bewiesen, die gerade, rhythmisch und irgendwie anders in die Köpfe der Hörer geht. Am 25. April erscheint auch endlich sein erstes Album „Come Closer“, welches er frisch beim Hurricane 2011 präsentieren wird.


Monster Magnet

www.myspace.com/monstermagnet
 

Die heiße Powerdampfmaschine Monster Magnet scheint nie aufzugeben, niemals langsamer zu werden. Klar, man macht vielleicht mal Pause um kurz zu tanken, aber dann legt man wieder doppelt so heftig nach. Ein unturbulentes Leben kann man Dave Wyndorf und seinen Mannen nun wirklich nicht bescheinigen, sehr wohl aber eine Beständigkeit, die es heute nur noch selten zu bewundern gibt. Sicher jedenfalls ist: Der 4-Way Diablo wird das Hurricane überrollen und dabei alles mitreißen was ihm in die Quere kommt.


MSTRKRFT

www.mstrkrft.com

www.myspace.com/mstrkrft
 

Jesse F. Keeler ist es anscheinend nicht genug das Universum der 2-Mann Bands mit den famosen Death From Above 1979 umzukrempeln, nein, auch auf dem Elektropunk-Dancefloor ist er zu Hause. Damit sind er und sein Kompagnon AI-P a. k. a. MSTRKRFT auf der White Stage natürlich Pflichtprogramm.


My Chemical Romance

www.myspace.com/mychemicalromance
 

Das Warten auf neues Material der Platinum-Rockband My Chemical Romance hat ein Ende: das fieberhaft herbeigesehnte vierte Studioalbum "Danger Days: The True Lives Of The Fabulous Killjoys" wurde am 19. November 2010 veröffentlicht. Produziert wurde das Album von Rob Cavallo, dem neuen Chairman von Warner Bros. Records, der bereits für ihr Platinum-Album "The Black Parade" sowie – unter vielen anderen – für Alben von der Dave Matthews Band und den Goo Goo Dolls verantwortlich zeichnete. "The Black Parade" zementierte den Status von My Chemical Romance als Rockband von Weltklasse-Format. Im Rahmen der "World Contamination Tour" werden My Chemical Romance auch in Scheeßel Station machen.


Parkway Drive

www.parkwaydriverock.com

www.myspace.com/parkwaydrive
 

Wer hätte gedacht, dass im Australischen Outback eine so erfolgreiche Band entstehen würde? Die fünf Jungs von Parkway Drive haben es geschafft in sieben Jahren Bandgeschichte in den Olymp des Metalcore aufzusteigen ohne abzuheben. Charakteristisch für Parkway Drive ist die Fähigkeit, ein Publikum zu zerstören, einen Club komplett mit reiner Bosheit zu füllen und gleichzeitig jedem Anwesenden die Zeit seines Lebens zu bieten. Das lernt man so nur in Down Under.


Portishead

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Portishead - 1991 gegründet, weil der Produzent und Multiinstrumentalist Geoff Barrow laut eigener Aussage „interessante Musik“ machen wollte, „die für immer einen Platz in den Plattensammlungen der Leute sicher hat“, sollte ihr „Dummy“-Debütalbum aus dem Jahr 1994 nicht nur die Musikwelt revolutionieren, sondern genau diese Absicht verwirklichen: Begriffe wie „TripHop“ und „Downtempo Electronica“ machten plötzlich die Runde, Einschläge von psychedelischer Musik trafen auf Jazz-Versatzstücke und elektronische Klänge und verschmolzen mit der tieftraurigen Stimme von Sängerin Beth Gibbons zu einem gefühl- und nicht selten schmerzvollen Ganzen. (Wir finden die Zusage wunderbar und freuen uns auf spannende Auftritte.)


Portugal. The Man

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Zwischen ausgiebigen Tourneen schaffen es Portugal. The Man, die wunderbar-seltsame Band aus Alaska, im Jahrestakt neue Alben rauszubringen. Alle irgendwo zwischen Indie, 60s Rock, Progressive und Experimental einzuordnen und doch jedes ein Kunstwerk für sich. Eine Band, die man unbedingt live gesehen haben muss, um sie zu verstehen.


Pulled Apart By Horses

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Sie sind die am nördlichsten klingende Band des Universums und sind gleichzeitig stärker als He-Man! Pulled Apart By Horses sind eine Alternative-Rock-Band aus Leeds, welche verschiedenste Musikstile in sich vereint. Die Band verbindet gekonnt Hardcore, Punkrock und Indie-Appeal, unterfüttert mit groovenden Gitarrenriffs. Dabei klingen sie laut whiskeysoda.de „in etwa wie eine unheilige Mischung aus Exits To Freeways mit mehr Pop-Appeal, The Bronx und Gallows, befriedigen mit tanzbaren Rhythmen und komplexen Melodien aber auch durchaus die aufgeschlosseneren Vertreter der Hornbrillen-Fraktion“.


Selig

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Selig, das bedeutet: ein Wissen hinter den Worten. Ein Wachsein im Schlaf. Hinter Lachen ein Weinen, hinter Weinen ein Lachen. Eine Gruppe für die Ewigkeit. „Von Ewigkeit zu Ewigkeit“, das aktuelle Album von Selig, erschien am 1. Oktober 2010. Mit dem Vorgänger-Album „Und endlich unendlich“, konnten die „Hippie-Metal“-Heroen der Neunziger Jahre ein furioses Comeback hinlegen, ihre alten Fans zurückgewinnen - und massenhaft neue dazu. Beglückt von ihrer Wiedergeburt und berauscht von den euphorischen Konzerten, beschloss die Band gleich weiterzumachen und an neuen Stücken zu arbeiten. Auch für ihr nunmehr fünftes Studio-Album „Von Ewigkeit zu Ewigkeit“ wurden die Basics der Songs wieder live im Studio eingespielt; im Vergleich zum Comebackalbum kristallisierte sich jedoch schnell eine noch rockigere Gangart heraus. Die neuen Stücke sind härter, psychedelischer – und melodiöser!


Sick Of It All

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Von den Brüdern Lou und Pete Koller Mitte der 80er Jahre gegründet, veröffentlichten Sick of it All ihre erste EP auf Revelation Records und erspielten sich schon bald eine treue, lokale Fanbase durch ihre energiegeladenen Liveshows in Kultlocations wie dem CBGB’s. Der aktuelle Tonträger „Based On A True Story“ ist ein hörbares Statement, dass Sick of it All schlichtweg eine Institution des Hardcores sind, nicht nur im heimatlichen New York, sondern weltweit. Ihre Langlebigkeit und Hingabe hat der Band einen tadellosen Ruf innerhalb der Musikszene beschert und das neue Album wird an dieser Spitzenposition nichts, aber auch gar nichts ändern, sondern sie noch weiter ausbauen.


Sublime With Rome

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Die Bandgeschichte von Sublime With Rome ist, entgegen der Stimmung ihrer Musik, nicht unbedingt eine fröhliche: 1996 starb Sänger und Komponist Bradley James Nowell an einer Überdosis Heroin, was zunächst das Aus für Sublime, so damals der Bandname, bedeutete. Jetzt, 14 Jahre später mit Sänger Roma Ramirez am Mikrofon, sind Sublime wieder da – aus Respekt vor dem verstorbenen Bradley Nowell, als Sublime With Rome -, um die Punk/Ska/Dub/Reggae-Fackel weiterzutragen.


Suede

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Anfang der 90er Jahre waren Suede nach Oasis und Blur eine der aufregendsten britischen Rockbands. Ohne Plattenveröffentlichung gehörten Suede schon zu Lieblingen der britischen Presse. Der erste Tonträger erfüllte die großen Erwartungen, stieg in die Chartsspitze ein und erhielte diverse Auszeichnungen. Nach fünf erfolgreichen Alben gaben Suede 2003 ihre Auflösung bekannt. Letztes Jahr feierten Sie ein unglaubliches Comeback in der Royal Albert Hall in London. Der NME schreibt: "Noch nie klangen Suede so brutal und bestimmt. Sie sind die beste britische Punk, Rock n Roll, Sex-Pop-Glam-Band der letzten 20 Jahre.“


Sum 41

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Sum 41 können inzwischen getrost als feste Größe der US Punk-Szene bezeichnet werden. Weltweit hat die Band inzwischen über 8 Millionen Tonträger verkauft. Allein ihr Debüt-Album "All Killer No Filler" verkaufte sich 3,5 Millionen Mal. Der kommerzielle Erfolg der Band rührt zum einen von ihren sehr melodischen Skatepunk Ohrwürmern wie "Still Waiting" oder "Fat Lip". Auf der Bühne unterfüttern Sum 41 ihren Punkrock Cocktail mit einer härteren Brise und begeistern mit intensiven Auftritten immer wieder aufs Neue.


Tame Impala

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Drei Jungs aus Perth, also dem praktisch unbewohnten Westen Australiens, sind ausgezogen, um altem Sound neuen Atem zu verleihen, oder so. Der Tame Impala-Sound ist gleichermaßen von den Beatles als auch der Beat-Poetry, von Türkischem Prog und Turkish Delight, als auch von Englischem Folk beeinflusst … und er ist eine frische Brise, die mal nach all diesen Einflüssen duftet und dann wieder überhaupt nicht. Entspannt ist die Musik des Trios allemal. Um es etwas zu präzisieren: „Psychedelic hypno-groove melodic rock music“, nennt die Band das selbst und trifft den Kern der Sache damit schon sehr genau.


The Asteroids Galaxy Tour

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Mit ihrem gutgelaunten funky Großangriff, catchy Hooks, einem großartigen Bläserduo und natürlich Sängerin Mette Lindberg hat diese Band jede, aber auch wirklich jede Crowd in kürzester Zeit im Griff. Dass die Asteroiden Steve Jobs persönlich überzeugt haben, für die iPod-Werbung die Musik zu liefern, dürfte inzwischen hinreichend bekannt sein, auch daran, dass ihr erster Auftritt im Vorprogramm von Amy Winehouse war, darf man gerne noch einmal erinnern.


The Chemical Brothers

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Tom Rowlands und Ed Simon sind die richtungweisenden The Chemical Brothers, Mitbegründer des Big Beats. Durch die Verknüpfung von Samples mit Dancebeats, Indie, Electronica und HipHop kreieren die Chemical Brothers neuartige Songstrukturen. Legendär sind die fulminanten Festivalauftritte die visuell mit einer fantastischen Lasershow kombiniert werden.


The Hives

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Es war ruhig um The Hives in den letzten Jahren. Das kennt man gar nicht so von den rastlosen Schweden. Doch nun scheint nach dem 2007er „Black & White Album“ wieder Bewegung in die stilsicherste Garagepunk-Maschine zu kommen. Mit der „Tarred & Feathered“ – EP gaben die fünf Herren ein Lebenszeichen in unnachahmlicher Coversong-Manier von sich und auch eigenes neues Material wird nicht lange auf sich warten lassen. Diese Band ist und bleibt live einfach eine Macht - „Entertainment“ buchstabiert sich diesen Sommer „H.I.V.E.S.“!


The Kills

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The Kills nehmen ihren Anfang, als der Londoner Jamie Hince und die Amerikanerin Alison Mosshart quer über den Atlantik Songs austauschten. Das befinden beide aber schon nach kurzer Zeit als zu hinderlich und Alison zieht über den großen Teich ins Vereinigte Königreich, um mit Hince face-to-face an der Musik arbeiten zu können. Jetzt ist das Blues Punk Duo nach einer kurzen Pause zurück und zeigt sich mit ihrem frisch erschienenen Album „Blood Pressure“. Und man kann sich auf eine ordentliche Ladung Gitarrensound, Fuzzbox sowie authentischen Punk freuen. Jamie Hince und Alison Mosshart wissen die Gefühle ihres Publikums frei zu setzen, ihre Songs umfassen thematisch die Bereiche Literatur und Film, sodass beim hören der Musik sofort das Kopfkino angeschmissen wird.


The Sounds

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„The party ALWAYS starts and ends with The Sounds!!“ So drückt die Band selbst es aus und hat damit völlig recht. Mit ihrer patentierten Mischung aus Punk, New Wave und Synthie Rock werden Frontfrau Maja Ivarsson und ihre Jungs uns auch in diesem Festivalsommer ordentlich einheizen.


The Subways

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The Subways arbeiten aktuell an einem neuen Album, zusammen mit Produzent Stephen Street (Blur/The Smiths/Kaiser Chiefs/Graham Coxon). Seit ihrem Debut „Young for Eternity“ haben sie sich in den letzten sechs Jahren erfolgreich einen festen Platz in der Indierock-Szene erspielt. Ihre catchy Songs und griffigen Hooklines und das kraftvoll raue ihrer Musik, zusammen mit ihren packenden Live-Auftritten, sorgten in kurzer Zeit für eine solide Fanbase. Wir freuen uns auf die „Rock ‚n’ Roll Queen“ Charlotte Cooper und ihre beiden Mitstreiter Billy Lunn und Josh Morgan mit alten und neuen Hits.


The Vaccines

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The Vaccines kommen aus London, spielen Rock’n’Roll und sind heiß wie die Hölle. Seit den Ramones hat wohl keine Band auf ihrer ersten Single einen solchen Sound angeschlagen wie The Vaccines auf ihrem eben veröffentlichten Debüt. Kein Wunder, dass sich England schon jetzt die Lippen leckt, denkt es nur an das kommende Album der fantastischen Vier. Die übrigens die seltsame Angewohnheit haben, ihre Verbundenheit dadurch zum Ausdruck zu bringen, dass sie alle die gleichen Schuhe tragen. Über Style kann man diskutieren, aber musikalisch ist die Band sehr überzeugend, eine absolute Empfehlung


The Wombats

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The Wombats kommen aus Liverpool. Dass man dort ganz gut mit Melodien umgehen kann, ist bekannt. 2010 veröffentlichen sie mit „Tokyo (Vampires & Wolves)“, eine Platte, die mit Hilfe von gleich mehreren Starproduzenten (unter anderem von U2 und Muse) zu einem tanzbaren Abenteuer geformt wurde! Über die Live-Qualitäten von Sänger und Gitarrist Matthew Murphy, Bassist Tord Øverland-Knudsen und Schlagzeuger Dan Haggis müssen wir sowieso keine Worte mehr verlieren. Umso schöner, dass sie im Sommer das Hurricane zum Tanzen bringen


Trentemøller

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Trentemøller, der begabte dänische Techno- und Houseproduzent sowie gefragte Remixer machte sich nach diversen Clubhits 2006 mit der Veröffentlichung seines Debutalbum ‚The Last Resort’ einen Namen in der elektronischen Musik. Seine Produktionen waren hochqualitativ, hatten frischen Sound und beeinflussten die aufkommende Minimal Techno-Welle zunehmend. Bei seinem zweiten Künstler Album, erschienen im Jahr 2010, schlägt Trentemøller eine etwas andere Richtung der Elektromusik ein, durch viel Inspiration wird der Ton nun wärmer, dynamischer, melodischer und hat weniger mit dem typischen Sound der Elektromusik zu tun.


Two Door Cinema Club

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sind live der Wahnsinn. Der pulsierende Rhythmus der Gitarren, das Bassfundament, die klassischen Indierockpop-Songs mit Melodien zum Reinlegen, das Hitpotenzial jedes einzelnen Stücks, die Spielfreude der Jungs, das ekstatische Gehopse auf und vor der Bühne… Deshalb freuen wir uns, dass die Iren auch 2011 wieder beim Hurricane und Southside auf die Bühne klettern, um neues Material vorzustellen und weitere Partys zu feiern.


Warpaint

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Von Warpaint hört man so einiges. Hauptsächlich rund um die Band, denn die vierköpfige Frauenband zählte den verstorbenen Heath Ledger zu seinen Fans, die EP wurde von Red Hot Chilli Peppers John Frusciante gemischt, der damals der Freund von Sängerin und Gitarristin Emily Kokal war. Hier hört der geneigte Zuhörer extrem entspannten Art Rock aus sonnigen Gefilden – in diesem Fall Los Angeles –, majestätisches Gitarrenschnurren, drei hypnotisierende Harmoniestimmen, treibende Post-Punk-Rhythmen, die sich mit schleichender Langsamkeit abwechseln, Songs, die irgendwo zwischen Soundlandschaft und Psychedelikum changieren, flirrend wie die Hitze am Strand, cool wie die Brise am Abend. Warpaint verbinden die Schwere von Rock aus der Wüste mit der Intimität von Folk – ohne Stoner oder Folk zu machen.


William Fitzsimmons

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William Fitzsimmons‘ Stil ist geprägt von den frühen Folkeinflüssen durch die Musik seiner Mutter und von der fein ziselierten Instrumentierung der Musik des Vaters. Oft wird er mit Musikern wie Sufjan Stevens, Iron & Wine und dem späten Elliott Smith verglichen, nicht nur wegen seiner ganz eigenen Form des Songwritings und seiner Vorliebe für elementare und tief bewegende Themen, sondern auch wegen seiner organischen und farbenfrohen Melodien und Arrangements. Für Freunde des fragilen Singer/Songwritertums ein absolutes Muss.


Yoav

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Yoav ist ein außergewöhnlicher Singer/Songwriter mit der einzigartigen Gabe, ein phänomenales, genreübergreifendes Soundspektrum zu kreieren, das in einem One-Man-Showdown-Rausch kulminiert. Mit seiner verschlissenen Akustikgitarre und seinem in stetem Wandel befindlichen Loop-Setup, das er „The Beast“ nennt, schlägt er die Zuhörer in seinen Bann. In eine Schublade lässt sich Yoavs Musik nicht pressen: sein progressiver Akustik-Stil mischt sich mit elektronischer Ästhetik. Auf seinem aktuellen Album „A Fool Proof Escape Plan“ treibt er seine Expeditionen in die verschiedensten Richtungen des Popsounds und der Instrumentierung weiter voran und nimmt sein Publikum live mit auf diese spannende Reise.


You Me At Six

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You Me At Six zählen zu den absolut außergewöhnlichen Bands aus UK. Sie haben den Job von der Pike auf gelernt, ohne Management, ohne Casting, ohne Platte, aber immer auf der Bühne. Das hat sich ausgezahlt. Das Quintett spielt einen absolut tighten und unabhängigen Indie-Rock. Unabhängig schon deshalb, weil sich YM@6 einen feuchten Kehricht um Genre-Grenzen, Schubladen oder Marktgesetze kümmern. Wenn ihnen eine Popmelodie einfällt, dann wird eben Pop gemacht. Wenn ein geiles Riff nach Hardrock klingt, wird’s eben Deep Purple. Wenn alberne Kostüme angesagt sind, schlüpft die komplette Band in die seltsamsten Outfits. You Me At Six haben Spaß an der Musik und Spaß an der Show, weil sie erkannt haben: Die Abwesenheit von Langeweile ist die Anwesenheit von Glück auf allen Ebenen.


Young Rebel Set

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Young Rebel Set sind eher eine Gang als eine Band. Eine Band aus Stockton-on-Tees, ein kleines Städtchen im Nordosten Englands. Die sieben Mitglieder, zwei davon Brüder, haben sich im Pub kennengelernt und schnell ihre gemeinsame Liebe zu amerikanischen Arbeiterklasse-Songwritern wie Bruce Springsteen und Bob Dylan entdeckt. Die Mischung aus Folk, Punkcharme, und Lyrics voller Geschichten über kaputte Herzen, unbefriedigende Jobs und hoffnungsloser Romantik begeistern.