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Patrice & the Supowers

+ Fetsum


Samstag   16/10 2010   20.00 h
Bielefeld, Ringlokschuppen
vvk: 28,75 €
abk: 30,00 €



Patrice & the Supowers

www.patrice-music.net
www.myspace.com/patricebartwilliams

O N E - Patrice Bio 2010 O N E heißt das neue Album von Patrice, das Ende August bei Universal Domestic/Urbanveröffentlicht wird. 13 Songs, eine besondere Sammlung. Lebendig aus und in der Summe der fantastischen Einzelheiten, die sich zu einem größeren Ganzen zusammenfinden. Ein Album, das die Einzigartigkeit, die Zusammengehörigkeit, die Freiheit, die Spiritualität und die Sehnsucht feiert. O N E ist ein Albumtitel und zugleich mehr.

O N E ist Patrice. Der Künstler, der in seiner Art und Kunst einzigartig ist. Musikalisch und persönlich ein Individualist und Rebell. Einer, der sich nichts vorschreiben und schon gar nicht aufhalten lässt. Zum Beispiel von einem isländischen Vulkan, dessen Rauch vor einiger Zeit so viele Pläne durchkreuzte. Da gab es den gestrichenen Flug nach London zur Aufnahmesession im Studio. Und esgab Patrice, der sich kurzerhand ein Auto besorgte, einen Platz auf der Fähre über den Kanalerkämpfte, schlaflos zum vereinbarten Termin bei seinen Musikern im Studio ankam und mit Ihnenaus dem Stand eine atemberaubende Performance aufzeichnete. Einer, der sich nicht einer schnellen kommerziellen Erfolg versprechenden Formel unterordnet. Die auch Patrice nach seinem Album- Debut „Ancient Spirit“ vor zehn Jahren und europaweiten Hits mit „Sunshine“ oder „Soulstorm“ locker hätte weiterverfolgen können. Wären da nicht seine überbordende Kreativität, seine Offenheit, seinMut und das, was man vielleicht am besten mit Haltung beschreiben kann – die ihn jetzt zu O N E geführt haben.

O N E ist Sehnsucht. Nach einer Gesellschaft und einem globalen Miteinander, geprägt von gegenseitigem Respekt. Nach Anstand und gegenseitiger Verantwortung füreinander. In einer Welt, inder immer öfter die falschen Kapitäne das Schiff befehligen und Unrecht an der Tagesordnung ist.

O N E ist Gemeinschaft. Mit seiner Frau, der erfolgreichen Künstlerin Ayo, und dem gemeinsamen Sohn erwartet Patrice die Geburt des zweiten Kindes, dessen Geburtstermin ungefähr für den Zeitraum errechnet wurde, an dem auch O N E erscheint. O N E ist das Glück, Menschen zu begegnen, deren Herz im gleichen Rhythmus schlägt. Dem französischen Künstler und FilmemacherJR zum Beispiel, der weltweit zu den meistbeachtetsten zeitgenössischen Künstlern zählt. Für dessenDokumentarfilm „Women are Heroes“, der in diesem Jahr im offiziellen Wettbewerb in Cannes präsentiert wurde, schrieb Patrice den größten Teil der Filmmusik, darunter die Titelmusik und dasGrand Final, das bei der Premiere viele Zuschauer zu Tränen rührte. JR wiederum setzt jetzt seine unverwechselbare visuelle Handschrift erstmals für eine Albumkampagne ein, für O N E. Begegnungen, die nicht allein vom Zufall eingefädelt und bestimmt sein können.

O N E sind 13 Songs, und nicht zufällig ist diese Zahl gewählt. Steht doch die Zahl 13 auch für Umbruch, Entwicklung und Bewegung, an deren Ende Neubeginn und Harmonie in Bewusstheitstehen. 13 Songs, die eine große Gabe besitzen: Sie schenken das Gefühl von Freiheit.

Vielleicht kann das nur einer, dem Grenzen nicht in die Wiege gelegt wurden. Der Westafrika undSierra Leone durch seinen Vater Gaston Bart-Williams, den Schriftsteller, Dichter und Journalisten, der starb als er 11 Jahre alt war, ebenso im Herzen trägt wie Deutschland, das Heimatland seiner Mutter. Der sich in Paris ebenso zuhause fühlt wie in New York, Berlin, London oder Kerpen, wo eraufwuchs. Einer, dessen Blick auf die Welt nicht schwarz oder weiß, sondern immer schwarz und weiß ist. Der sich nicht mit festgelegten Strukturen und zweifelhaften Autoritäten anfreunden kann.

Patrice ist ein Rebell. Das hat ihm in jüngeren Jahren zwischenzeitlich den Rausschmiss aus demElite Internat Schloss Salem beschert. Dem Stipendiaten, dessen Platz dort auf der Schulbank alleindurch seine Leistungen und nicht durch die Brieftasche seiner Eltern legitimiert war. Der trotzdem dortletztendlich sein Abitur machte, obwohl er sich schon längst der Musik verschrieben hatte. Der mit 16 Jahren dem Hamburger Produzenten Matthias Arfmann begegnete und zwei Jahre später seine erste, viel bejubelte Debut-EP „Lions“ veröffentlichte. Drei weitere Langspieler folgten, auf denen sich ein junger, außerordentlich intelligenter Mann ausprobierte und dabei immer wieder sein Genie aufblitzen ließ. Zunehmend auch als Produzent anderer Künstler - aktuell Selah Sue, für die er eine Zusammenarbeit mit Cee-Lo, dem Gnarls Barkley Sänger und Pussycat Dolls Songschreiber und Produzenten realisiert oder hierzulande Xavier Naidoo und Megaloh für deren inspirierte Rap Version von „Alles Kann Besser Werden“.

Dieses Genie ist in jedem seiner neuen Songs spürbar und mehr als je zuvor auf den Punkt gebracht O NE.

Auf „The Maker“ zum Beispiel, der das Album eröffnet. Ein Song mit der Qualität eines Titeltracks für das nächste James Bond Abenteuer, in dem Patrice viele Facetten seines Könnens zeigt und vorallem verbindet. Da ist die Gabe, die cineastische Komposition mit einem subtilen James Brown feel

zu versehen. Die Fähigkeit, im poetischen, bildhaft suggestiven Text Gefühle offen zu legen, wie esnur wenige können. Auf „Walking Alone“, der ersten Single-Auskopplung aus dem Album, die am 20.08.2010 erscheint. Auch dieser Song zelebriert die Lust an der großen Komposition und an großenGefühlen. Ein Song wie ein Traum. Und auch wenn die Geigen in diesem Lied viel versprechen – sieträumen diesen Traum für uns nicht zu Ende. Sie lassen uns zurück, im Stil und mit der sehnsuchtsvollen Größe einer „Unfinished Sympathy“. Da ist das coole Lebensgefühl auf „Kingfish“, das einen groß und unantastbar werden lässt. „New Day“, das jeden Sonnenaufgang als neue Möglichkeit definiert, ganz egal in welcher Welt, in welcher Tragödie und vielleicht sogar über den Todhinaus. Auf Zelebrationen der Liebe, Zärtlichkeit und Lebensfreude auch und gerade in widrigenUmständen in Songs wie „Nothing Better“ oder „Ain't Got No (I Got Life)“. Die Stärke der Straße, erdigund real. Und überall präsent: Das Rebellische, das ungebrochen in Patrice steckt.

Patrice ist musikalisch kreativer, freier und experimentierfreudiger denn je. O N E vereint diese Freiheit in einer ganz eigenen musikalischen Handschrift. Sein Stil ist geprägt von einer großen Breite an Einflüssen - Meistern des 20. Jahrhunderts wie Bob Marley, Fela Kuti, dem Soul in allen Spielarten genauso wie dessen viel älteren afrikanischen Wurzeln oder den Texten eines Bob Dylan trägt dabei aber immer einer Verantwortung an die Gegenwart Rechnung. Den Sounds und Vibes der HipHop und Dancehall Clubs sowie einer Verbundenheit mit der Straße, dem wahren Leben.

So erarbeitet er mit Izzie Dunn und ihren Demon Strings große Streicherensembles, konterkariertdiese durch krachend programmierte Beats, die dann live eingespielt werden, nur um danach wieder samplegerecht zerlegt und weiterverwendet zu werden. Hierüber erhebt er seine fragil-transzendenteStimme, die unprätentiös große Gedanken und Gefühle transportiert.

Vor allem vergisst Patrice auf O N E nie, was einen überragenden Pop Song in der heutigen Zeit ausmacht.

Auf ONE führt Patrice auch die Arbeit von Freunden und Mitstreitern zusammen. Seine inspirierten Entscheidungen zur Zusammenarbeit mit Farhot, dem innovativen jungen deutschen Urban Produzenten und Tom Elmhirst - mit dem er schon auf „How Do You Call It?“ zusammengearbeitet hatte und der zwischenzeitlich für seine Mixarbeit mit Amy Winehouse und Adele zu Recht Grammys und Anerkennung erhielt - haben das Album mitgeprägt. Auch Matt Kent, der schon bei „Soulstorm“ als Produzent Hand anlegte, die großartige Supowers Band und Gäste von Pino Palladino bis Sly & Robbie leisteten wertvolle Beiträge.

Sie trugen zu O N E bei weil Patrice etwas mit diesen Menschen verbindet, und das schon langebevor der große Musikzirkus die Hand nach ihnen ausstreckte. Auch das ist er, der Spirit von O N E, der sich in der Vielfalt der Songs entfaltet und den man auch entdeckt, wenn man Patrice LIVE erlebt. Wo er zum Anführer wird und die pure Energie brodelt. Auch auf der Bühne existiert es – dieses magische O N E, die tiefe Gemeinschaft, mit seiner Band, mit seinem Publikum. Zu erleben wieder ab Oktober, auf der Tour zum neuen Album O N E!


Support: Fetsum

ww.myspace.com/fetsum

Selten berührt Musik unsere Seele so tief im Innern, dass sie uns im selben Augenblick fröhlich und doch nachdenklich stimmt. Es ist wohl die bewegte Lebensgeschichte des Singer/Songwriters FETSUM, die uns heute seine wundervolle Musik beschert. Das Licht der Welt erblickte der Eritreer in Ägypten. Später aufgewachsen in Italien und Deutschland, gewähren uns seine Texte heute tiefe Einblicke in die Seele und die Gedanken eines Menschen, der viel erlebt hat. Er selbst nennt seinen Stil ‚Urban Folk’. Doch wer seine Lieder hört, merkt schnell, dass sich sein musikalisches Talent nicht auf ein einzelnes Genre reduzieren lässt. Vielmehr schöpft er aus einer Gesamtheit von Einflüssen aus Soul, Rhythm and Blues, Jazz und Reggae um daraus seine eigene Essenz, seinen eigenen Klang zu kreieren. Inspiriert von Musiklegenden wie Nina Simone und Oum Kalsoum, sind es aber vor allem menschliche Schicksale, die ihn antreiben. „Unsere Höhen und Tiefen, Trauer, Zweifel, Freude und der Glaube an die Hoffnung“ sind die Quellen seiner Musik.

Zwar entdeckte er bereits als Teenager sein musikalisches Talent, doch begann er seine professionelle Karriere erst vor einigen Jahren. Nun erklimmt er in kurzer Zeit einen Gipfel nach dem anderen. Als Max Herre - seinerzeit Mitglied der legendären Formation Freundeskreis - sich entschied eine Solokarriere zu starten, öffneten sich 2004 auch für FETSUM neue Türen im Songwriting und der erste von ihm geschriebenen Song ‚Sei Tu’ erschien auf Max Herres Album, das auf Platz eins der Deutschen Album Charts einstieg. Eine bedeutende Wendung nahm FETSUMs Karriere dann im September 2008, als Reggea-/ Soul-Musiker Patrice ihn als Opening Act für seine ‚Free-Patri-Ation’-Tour aussuchte. FETSUM tourte nun durch Deutschland, Frankreich, die Schweiz und Luxemburg. Dabei stieß er auf der Bühne zwischen Musikern von Weltrang und vor mehreren Tausend Zuschauern auf beiden Seiten auf stürmische Begeisterung. Bereits im November folgte ein weiterer Auftritt als Opening Act. Diesmal für die mit einem Grammy-Award ausgezeichnete Soulsängerin Estelle, welche im Rahmen Ihrer Europa-Tour in Berlin auftrat. Wenig später wurde FETSUM für den MySpyace-Video-Preis nominiert und performte dann im Dezember als Gewinner des Wettbewerbs auf der Radio Energy Music Tour 2008 in Stuttgart neben Patrice, Thomas D. und Reamonn.

Im Januar 2009 gründete er sein eigenes Independent-Label High Fire Music mit Sitz in Berlin. Kurz darauf wurde er für 2009 und 2010 von der deutschen Soul Diva Cassandra Steen als Opener und Support Act für drei Touren durch Deutschland, die Schweiz und Österreich ausgewählt. Damit nicht genug, entschied sich der in den USA mehr als angesagte Hip Hop Act K’NAAN im April bei seinem Konzert in Berlin ebenfalls für FETSUM als Opening Act. Und auch Peter Fox’ persönliche Wahl für den Opener beim anspruchsvollen STIMMEN-Festival in Lörrach, wo auch in diesem Jahr wieder musikalische Größen wie Tracy Chapman und Bobby McFerrin auftraten, fiel im Juli auf FETSUM. Damit nicht genug, wurde er für Februar 2010 vom US-Artist Ryan Leslie als Special Guest bei dessen Auftritt in Stuttgart eingeladen. Nach beeindruckenden Auftritten beim Afrika-Karibik Festival und Chiemsee Reggae Summer wird FETSUM ab Oktober auch wieder Patrice's ONE-Tour als Opening Act begleiten.

Motiviert von der Zusammenarbeit mit solch namhaften und talentierten Musikern, entstand bereits im Frühjahr 2009 die Idee zu FETSUMs Projekt ‚Colors Of Hope’. Nun soll aus dem Projekt ein eigenes Album werden. So arbeitete FETSUM in den vergangenen Monaten an neuen Songs. Seit Anfang 2010 sperrte er sich nun mit Band in Patrice’s SUPOW Studio in Köln ein und nahm zahlreiche neue Songs auf. Bei ‚Colors Of Hope’ handelt es sich um eine Anthologie, die ein einziges Thema zelebriert: die HOFFNUNG. In Anlehnung an das Zwölf-Farben-Spektrum beleuchtet FETSUMs Musik die zahlreichen Facetten, die Hoffnung in unserem Leben haben kann. Mit seiner Anthologie will er Menschen darin bestärken, das Leben mit all seinen Problemen und Hindernissen anzunehmen, es aber mit Hoffnung anzugehen und zu erkennen, welche immense Kraft wir aus ihr schöpfen können.

 
Patrice & the Supowers


Patrice & the Supowers



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