demnächst

Gentleman

+ Soja


Samstag   22/05 2010   20.00 h
Bielefeld, Ringlokschuppen
vvk: 29,15 €
abk: 30,00 €



Gentleman

www.myspace.com/gentlemanjourneytojah

Die Zeit rast und die Welt verändert sich in immer kürzeren Intervallen. Die Geschwindigkeit, mit der das Wissen der Menschheit ins Unermessliche wächst, ist immens, doch im gleichen Maße flüchtet sich ein Großteil der Zivilisation in künstliche Welten. Millionen hängen im Internet wie ein Patient am Tropf, flüchten ins Second Life, wo virtuelle Reize die Wirklichkeit ersetzen sollen. In der realen Welt hingegen werden Kriege im Namen Gottes geführt, klafft die Schere zwischen Arm und Reich immer heftiger auseinander, nimmt die Gewalt immer bizarrere Formen an und zeigen uns die Massenmedien eine Welt, in der offensichtlich nicht mehr viel Platz ist für Liebe, Toleranz und Respekt. Gentleman setzt diesem Missstand seit mehr als zehn Jahren nicht nur Songs der Liebe, der Toleranz und des Respekts entgegen, sondern lebt diese mit seiner ganzen Persönlichkeit spürbar aus. Seine bis dato drei Studioalben, „Trodin’ On“, „Journey To Jah“ und „Confidence“, spiegeln eine enorme künstlerische Entwicklung wider, in der er zum international bekanntesten deutschen Reggaemusiker avancierte. Insbesondere die letzten beiden Studioalben, die mit einer ganzen Armada von jamaikanischen Gaststars aufwarten, gehören längst in den Kanon des zeitgenössischen Roots Reggae. Songs wie „Dem Gone“, „Superior“ und „Send A Prayer“ sind moderne Klassiker dieses Genres. In seinen prall mit tief empfundenen Wahrheiten und Erkenntnissen gefüllten Liedern zeigt Gentleman einen anderen Weg auf, einen zutiefst menschlichen und spirituellen. Das hat sich auch mit „Another Intensity“ nicht geändert. Gentleman fordert uns zu mehr Intensität in jeder zwischenmenschlichen Begegnung auf.

Mit „Another Intensity“ hat Gentleman ein neues Level erreicht. Seine Musik und sein Bühnencharisma zeigen Wirkung weltweit. In diesem Sommer erscheint „Another Intensity“ in 16 Ländern, einschließlich Großbritannien, den USA und Japan. Die zweieinhalb Jahre, die Gentleman mit „Confidence“ durch die Welt getourt ist und die für ihn wie im Flug vergangen sind, haben in diesem Sinne beste Früchte getragen. „Dann ging es ans neue Album. Ich fand gar nichts gut, wusste nicht, wo ich hin wollte. Ich hatte gar keine Inspiration und fühlte mich total ausgelaugt. Ich habe erst einmal drei Monate Pause gemacht, in der Hoffnung, dass der Hunger, die Leidenschaft schon wiederkommen. Ich habe ganz normale Sachen gemacht, habe auch kaum Musik gehört. Ich bin dann nach Jamaika geflogen auf der Suche nach dem Drang, Musik zu machen, wie das bei „Confidence“ der Fall war. Ich hatte das Gefühl, ich brauche noch viel mehr Zeit, vielleicht drei Monate nach Afrika oder Indien, um mal eine ganz andere Inspiration zu haben. Dann war plötzlich schon ein halbes Jahr rum und ich endlich an einem Punkt angekommen, an dem ich mir gesagt habe, du machst jetzt einfach ein Album und schaust mal, was da ist – und hörst auf, dich zu stressen.“

Die ersten Riddims fürs neue Album produzierte Gentleman in seinem Kellerstudio in Köln selbst. Mit diesen Rhythmustracks, aus denen später die Songs „Evolution“, „Tranquility“ und „Rage And Anger“ hervorgingen, reiste er zu seiner Far East Band nach Leipzig und ging mit ihnen nach Hannover ins Aufnahmestudio. Auf Jamaika verbrachte Gentleman für das neue Album mit Unterbrechungen insgesamt fünf Monate, pendelte zwischen Köln und Kingston hin und her. Dabei baute er auch auf Jamaika ganz auf sein vertrautes Netzwerk von Musikern und Produzenten, das auf langjähriger freundschaftlicher Verbundenheit fußt. Was die zehnköpfige Far East Band inklusive des aus Mamadee, Blain und seiner Frau Tamika bestehenden Chors als feste Größe für alle Konzerttourneen und für Aufnahmen hierzulande ist, das sind die Firehouse Crew sowie die Daffodils als Backgroundsängerinnen auf Jamaika. Produzenten wie Bobby Digital, Steven Stanley und Richie Stephens zählen zu den bewährten Kräften, denen Gentleman blind vertraut und die seine künstlerischen Ambitionen verinnerlicht haben. Allerdings gibt Gentleman auch frischen Talenten eine Chance, wie etwa dem jungen Jamaikaner Pedro, der „Pursuit Of Happiness“ produzierte.

Mit Pow Pow und dem Silly Walks Soundystem, zwei hiesigen Weggefährten seit langer Zeit, ist Gentleman ebenfalls wieder ins Studio gegangen. Gleichwohl gibt es trotz dieser weit verzweigten Infrastruktur auf dem neuen Werk deutlich weniger Features, die sich mit Gentleman den Gesang teilen. Dabei war das Mitwirken von Daddy Rings, der schon einige Tourneen mit Gentleman bestritten hat, und Jack Radics, der demnächst auf Bushhouse Music, dem Label von Gentleman, sein neues Album veröffentlichen wird, eine Selbstverständlichkeit, verbindet Gentleman mit den beiden nicht nur eine seit Jahren gedeihende Freundschaft, sondern auch jene Seelenverwandtschaft, die im gemeinsamen kreativen Schaffen göttliche Funken schlägt. So bestreiten sie diesmal das mitreißende Terzett „Jah Love“, bei dem sich die unterschiedlichen Stimmlagen perfekt ergänzen und erzeugen in diesem konfessionsübergreifenden Gottesbekenntnis einen kongenial spirituellen Drive. Auftritt Diana King: Die aparte Sängerin, die ihren größten Erfolg Mitte der Neunziger mit dem Top-Hit „Shy Guy“ feierte, demonstriert auf „Light Within“ erstmals ihre energiegeladene Soulstimme im Verbund mit Gentleman. Und der Reggae-Maniac Sizzla, der in nur zwölf Jahren über 40 Alben auf den Markt geworfen hat, lässt in „Lack Of Love“ sein Genie ebenfalls erstmals an der Seite von Gentleman aufblitzen.

Der Studiobesuch bei Sizzla erwies sich dabei als ein unvergessliches Abenteuer. Irgendwo in den jamaikanischen Bergen gelegen, war Gentleman der Einladung des hyperaktiven Musikers von Herzen gerne gefolgt. Dabei ist das Reisen in Jamaika nicht ungefährlich und auch das Anwesen von Sizzla gleicht einer kleinen Festung. Für einen überzeugten Pazifisten wie Gentleman ist die zunehmende Gewalt und allgegenwärtige Waffenpräsenz auf Jamaika eine der größten Problematiken, steht diese doch im krassen Gegensatz zu dem friedlichen Spirit der Rastafaris. „Hinter der Mauer des Anwesens war eine Schlucht, über die eine schmale Brücke führte. Durch das Dschungelgestrüpp lag unten dann das Haus. Sizzla stellte mir seine Mutter vor und zeigte mir das Studio mit einer fetten Flatscreen, von wo aus das ganze Gelände überwacht wurde. Er hat dann innerhalb von zehn Minuten seinen Gesangspart aufgenommen. Ich konnte in diesem Moment die Genialität anfassen, das war spürbar. Kurz vorher hatte er noch einen Song geschrieben und wollte dann noch einen weiteren in einem der drei Studios aufnehmen, zwischen denen er hin und her springt. Sizzla arbeitet wie eine Maschine, aber mit einer Menschlichkeit und Kreativität, ohne sich zu wiederholen. Das war schon Wahnsinn.“

Solche Begegnungen bilden unvergessliche Erlebnisse und hilfreiche Erfahrungen auf dem Weg zur künstlerischen Reife. Gentlemans größte Intention ist es, ein Werk zu schaffen, an dem auch andere Menschen wachsen und reifen können. „Vom Inhalt her hat sich gegenüber früher nichts großartig verändert, teilweise ist dieser persönlicher, handelt mehr von zwischenmenschlichen Beziehungen, auch wenn universelle Themen immer wieder auftauchen. Der nächste Schritt der Evolution sollte ein geistiger Quantensprung sein. Das sage ich auch in dem gleichnamigen Song: Wir drehen uns nicht im Kreis, sondern gehen in eine bestimmte Richtung. Auch in dieser Hinsicht hat das neue Album eine andere Intensität. Es ist erleuchteter.“ Die spirituellen Momente, die Gentleman erlebt, finden jedoch nicht nur im künstlerischen Kontext statt, wenn er mit anderen Musikern auf der Bühne oder im Studio steht. „Wenn ich mit meinem Sohn zusammen bin und in ihn eintauche, ist das extrem spirituell, weil er noch so nah an der Wahrheit dran ist und ich so viel von ihm lernen kann“, sagt Gentleman und dabei leuchtet sein ganzes Gesicht. Mit dem sechsjährigen Samuel verbringt er so viel Zeit, wie es ihm sein Leben als Weltreisender in Sachen Reggae erlaubt. Auch zu seiner 16-jährigen Tochter Tamica hat er ein sehr gutes Verhältnis, sucht auch den Kontakt zu ihren Altersgenossen, neugierig und gespannt darauf, was die heutige Jugend innerlich bewegt und begeistert.

Er selbst hat von seinem Vater, einem evangelischen Pastor, viel gelernt. „Ich weiß noch, die ganzen Bücher, die wir im Wohnzimmer hatten, das war größtenteils alles Luther. Er macht es einfach auch wirklich mit Herz und hat mir viel Gutes mitgegeben. Ich hatte ihn auch früher in Religion. Das fand ich extrem interessant, wie er den Unterricht gestaltet hat. Eben nicht bibelfest und eingefroren auf irgendwelche Dogmen. Total offen und auch nicht unbedingt christlich, sondern universell. Wenn er über den Islam gesprochen hat, dann hat er sich da genau so ausgebreitet wie über das Christentum oder den Buddhismus. Das habe ich immer an ihm geschätzt.“ Die Dogmen der Weltreligionen betrachtet Gentleman indes mit scharfer Kritik. „Ich weiß, dass Religionen die Wurzeln des Übels sind. Das wird immer klarer. Wenn ich mir die Kriege heute anschaue, die sind alle auf religiöser Basis, alle im Namen von Gott. Es herrscht im Moment eine extreme Illusion. Dieser ganz schmale Grat, zu sagen, Religion ist das größte Übel der Welt, aber gleichzeitig gibt sie so vielen Leuten Kraft und Hoffnung. Das ist auch ein ganz schwieriger Punkt als Künstler. Deswegen sage ich immer, dass ich Religiösität extrem schön und produktiv finde, aber Religion, in der Art wie sie praktiziert wird, kontraproduktiv und extrem gefährlich.“

Auch um in diesem Sinne gegenzusteuern, legt Gentleman großen Wert auf seine Songtexte, zumal ihn die positive Resonanz auf seine Lyrics, die man sogar in Russland, Brasilien und Israel kennt, bestätigt. Einen missionarischen Drang verspürt er jedoch nicht. „Für mich ist das Album eine Art Therapie, eine Art, etwas zu hinterlassen. Es ist eine andere Intensität, die ich mir für mich und meine Umwelt wünsche, aber auch für die ganze Welt, was auch bedeutet, der Oberflächlichkeit und Scheinheiligkeit den Kampf anzusagen. Wenn wir Wahrheiten und Erfahrungen teilen, bekommen wir ein Gefühl von Sinn und Geborgenheit.“ Auch die Songtexte entstanden größtenteils aus dem Dialog heraus. „In den ersten zwei Monaten auf Jamaika, wo die ersten Stücke schon fertig waren, habe ich erst einmal nicht ans Schreiben von Songtexten gedacht, sondern sehr viel gelesen. Ich habe Bücher durchstöbert, überflogen und Wahrheiten, mit denen ich mich identifizieren konnte, herausgeschrieben. Ich habe mir ganze Zeilen unterstrichen, die ich dann in meinen eigenen Kontext gesetzt habe. Mit Jack (Radics) habe ich viel Zeit in Port Antonio verbracht, wir haben uns die Stellen angeschaut und ganz viele Ansichten geteilt. Teilweise haben wir bis in die frühen Morgenstunden philosophiert.“ Diese Sternstunden mit Jack Radics, der für Gentleman im Laufe der Jahre zu einem spirituellen Mentor geworden ist, haben die lyrische Tiefe der neuen Songtexte entscheidend geprägt. Unter der gemeinsamen Lektüre befanden sich Bücher wie „The Mastery Of Love“ von Don Miguel Ruiz, „The Good Life“ von Charles Colson und Harold Fickett sowie der autobiographische Roman „Shantaram“ von Gregory David Roberts, einem Australier, dessen faszinierende Lebensgeschichte zwischen Crime und Charity verfilmt werden soll.

„Another Intensity“ ist eines jener Alben, bei denen sich die Songpräferenzen mit jedem Mal ein wenig verschieben. Mal ist man von der schieren Kraft gefangen, die Sizzla und Gentleman bei dem eindringlichen „Lack Of Love“ entwickeln, mal fesseln die lichten Gitarrenklänge von „Pursuit Of Happiness“, die zu der erhebenden Melodie zu tänzeln scheinen. Die melodische Kraft von Songs wie „Different Places“, „Evolution“ und „Tranquility“ prädestiniert sie zu kommenden Klassikern; sie sind jetzt schon feste Koordinaten auf den Setlists der anstehenden Festivalauftritte und weltumspannenden Konzertreisen. Es sind aber auch die vielen kleinen Nuancen, die „Another Intensity“ zur wahren Entdeckungsreise machen, seien es unwiderstehliche Gesangssätze, die sich wie ein roter Faden durchs Album ziehen, sei es die wunderbar warme Akustikgitarre von „Soulfood“, die diesen melancholischen Song in die Nähe eines World-Music-Evergreens rückt. Hier ein bisschen Dub, dort ein versteckter Bläsersatz, selbst Helmut Zerlett hat ein paar wohl temperierte Hammond-Sounds beigesteuert. Das goldene Dutzend Songs, die das Zentrum des Albums bilden, ist geprägt von Sanftheit und Souveränität, die auf eine seelische Balance schließen lassen, als könnte nichts und niemand Gentleman von seiner Gelassenheit, der besungenen „Serenity“, abbringen. Aufgefrischt wird das Album mit drei, vier Songs, die zumeist auf Dancehall-Riddims und HipHop-Beats basieren. „Soulfood“ und „Mount Zion“ wurden von dem Kölner HipHop-Produzent Benny Blanco produziert, von dem man in naher Zukunft noch viel erwarten darf.

Mutmaßlich wird „Another Intensity“ noch größere Kreise ziehen als der Vorgänger. Gentleman hatte im Verlauf der Tournee zu „Confidence“ schon einige äußerst denkwürdige Auftritte, sei es vor den Stadttoren von Casablanca vor Tausenden von Muslimen oder in Surinam, dem kleinsten Staat Südamerikas, wo er empfangen und eskortiert wurde wie ein Staatsgast und 15.000 frenetisch mitsingende Surinamesen den surrealen Effekt noch verstärkten. Vor keinem Konzert ist das Lampenfieber bei Gentleman jedoch so hoch wie beim Summer Jam Festival am Fühlinger See in Köln. Hier ist er schon als Kind schwimmen gegangen. Mit diesem Ort verbindet ihn auch seine Genesis als Reggaekünstler. Bei dem massiven Aufgebot an jamaikanischen Superstars in diesem Jahr ist Gentleman nicht nur der Headliner, sondern vielleicht auch schon der gute Geist des Festivals, das ein frühes Highlight noch vor Veröffentlichung von „Another Intensity“ zu werden verspricht. Im Herbst steht dann noch eine große Deutschlandtournee auf dem Programm. Nächstes Jahr geht es mit dem neuen Album auf Welttournee, auf der auch ein Livealbum entstehen soll. Neben den USA stehen unter anderem der Senegal, Gambia, Japan und Südamerika auf dem Plan. „Ende 2008, Anfang 2009 kann ich mich dann in aller Ruhe ausspannen, vielleicht einen Segelschein machen und mich entspannt auf ein neues Album vorbereiten. Aus einer ganz anderen Ruhe heraus.“ Innere Ruhe und Gewissheit zu finden dürfte Gentleman leicht fallen. Schließlich sind seine Songs, diese mit unverkennbar wohligem Kehlgesang vorgetragenen Worte der Weisheit und Erkenntnis, der denkbar beste Leitfaden.

Juni 2007


Support: Soja

www.sojamusic.com

www.myspace.com/soja

Jamaican reggae music is one of the best-known genres of music around the world, uniting people of all countries, all races, and all religions with a sound that is dedicated to searching for the answers to life, to conflict, to humanity, to the world, to love. There are few artists in this music genre today that are creating the epitome of this artistic insight, professing subjects that are so often glazed over by mainstream music. Hailing from Washington D.C. – reggae band SOJA is on the forefront of this revolution, telling the roots story, but from the other side: America. SOJA embodies musicians unlike any other band in any genre of music, to date. The members: Jacob, Bobby, Ken, Ryan, and Patrick have been a team since childhood with lifelong musical goals, which they are still pursing today.

Lead singers Jacob Hemphill (vocals, guitar) and Bob Jefferson (bass) met in first grade in Virginia, shortly after Jacob had returned from living in Africa with his family. The two instantly became best friends, and in middle school found a common love for hip hop and rock music. Throughout middle and high school, they met Patrick O’Shea (keyboards), Ryan Berty (drums), and Ken Brownell (percussion) – who would later form SOJA. During this period, reggae music was becoming an addiction for the budding musicians. Lead singer Jacob shares, “We loved rock and hip hop, but there was something missing in the message. Even with our favorite artists, you would get one song that hit home and touched you, then three that were about nothing. With our favorite artists in the reggae genre, Bob Marley and Peter Tosh, they were singing about something beautiful that truly mattered in every song. We never really got over it.”

SOJA’s first album was recorded independently with renowned sound engineer Jim Fox. Jacob notes, “Jim told us that he would work with us and so we could afford to make our first record, and when we ran out of money he started making up ‘discounts.’ It was awesome. I asked him why a while back, and he said ‘I didn’t want to see a good thing stop.’ What was even crazier was at the time he wasn’t working with bands that were from the US, just Jamaican artists. Big ones like Black Uhuru, Israel Vibration, Culture, Don Carlos, and Inner Circle. Jim worked with us independently and recorded, mixed, and mastered the whole thing. That is how it all started.” SOJA’s first album, “Soldiers of Jah Army EP” was released at the beginning of 2000.

In 2002, SOJA released their first full-length album, “Peace in a Time of War.” Though the band was young, the album had hits. “True Love,” “Rasta Courage,” and “Peace in a Time of War” were the first songs to bring the band strong attention nationally and internationally and cement them in the reggae world. Tours became larger, their fan base expanded rapidly and they grew up smart in the independent music industry. In 2006, the band released “Get Wiser,” their second full-length album. The album was a break through for the band, as they explored the duality in their music, combining beautiful, longing melodies with hard drum and bass, and layered with intricate lyrics. SOJA created their musical style with a new complexity and depth that they would carry with them to their future albums. Jacob shares, “When you listen to an artist you can either have a series of one liners, or you can tell a story with your music. We set out to tell a story, it's like poetry – dancing around an entire theme, but never putting a period on anything. It is like the two sides of a coin, but you can see them at the same time.” “Get Wiser” debuted in the Top 10 Reggae Albums on iTunes and has remained in the top 100 since its release. Singles off the album including “Open My Eyes, “You Don’t Know Me,” and “Can’t Tell Me” remain in heavy rotation on college radio across the United States, and have also received major radio play internationally in places such as France, Brazil, Argentina, Puerto Rico, St. Maarten, Costa Rica, Mexico, Venezuela, Guam, and Tahiti. The success of “Get Wiser” took the band on three years of intense touring nationally, and internationally. In 2008 SOJA released their EP “Stars and Stripes.” They blended new sounds and new rhythms with their existing reggae sound, growing into what SOJA was becoming. The EP contained three new songs plus remixes and new versions of popular songs. In early 2009 the band released the documentary DVD “SOJA Live in Hawaii: A Marc Carlini Film,” showcasing the power and energy of their 2008 Hawaiian tour which included four islands, five cameras, four shows, and everything in between.

Now, SOJA has unleashed their third full-length album “Born in Babylon” - the culmination of all past efforts on their label DMV Records. Released on August 25, 2009 exclusively on iTunes, “Born in Babylon” debuted at #1 on the iTunes reggae charts and remains in the top 10 today. In addition, the album reached #3 on the Billboard Reggae Charts, #11 on Billboard’s Heatseekers Albums, and #31 on all of Billboard. “Born in Babylon” focuses on telling the same roots story that reggae artists have been singing about for decades, but their way, from the flip perspective of kids who grew up not in poverty, but in a government saturated community in Arlington, Virginia, across Mason-Dixon Line from the White House. SOJA shares about their new album, “This is the album we’ve been wanting to make for ten years. At first we were hard-core old school, then we got new school and inventive. This is what we’ve learned from all that. ‘Born in Babylon’ is hard roots drum and bass, big wide guitar and vocal melodies, and two and three sided lyrics, with two and three sided messages.”

For the rest of 2009 and moving into 2010 – SOJA plans on touring the United States extensively while promoting “Born in Babylon” with mainstay horn players Hellman Escorcia (saxophone) and Rafael Rodriguez (trumpet). Currently, SOJA averages 150 shows a year and the group has toured every major city in the US and internationally throughout Canada, Puerto Rico (avg 2500), Brazil (avg 4000), Argentina, Uruguay, New Caledonia (16,000 in attendance) Palau, Saipan, Guam (avg 3500), Hawaii (avg 2,000 on each island), Sweden, Switzerland, France, Portugal (avg 2000) and Holland. The band has also shared the stage with notable artists such as Citizen Cope, Matisyahu, Ben Harper, Slightly Stoopid, Damian Marley, Govt Mule, Umphrees McGee, and Steel Pulse to name a few.

In addition to their new music and touring, the band remains committed to creating real music, music that cant be ignored. Jacob pauses, "Bob Marley's fans all feel like when he is singing a song, it's to them. You could be from anywhere, any situation, rich, poor – it doesn’t matter; the song is directed at them. He speaks to you, the love songs too. That is what we are after. Not one side of the story, the whole thing, both sides of the coin. Just listen to ‘Born in Babylon.’”

 
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