demnächst

Hurricane Festival 2009

Freitag   19/06 bis 21/06 2009   16.00 h
Scheeßel, Eichenring
vvk: 115,00 €



Hurricane Festival 2009

www.hurricane.de

Es spielen:  Tomte  -  The Whip  -  The Ting Tings  -  The Sounds  -  The Rakes  -  The Living End  -  The Horrors  -  The Gaslight Anthem  -  The Asteroids Galaxy Tour  -  The Alexandria Quartet  -  Tha Mars Volta  -  Social Distortion  -  SKA-P  -  Silversun Pickups  -  Portugal. The Man  -  Pixies  -  Paolo Nutini  -  No Use For A Name  -  Nneka  -  Nine Inch Nails  -  Nick Cave And The Bad Seeds  -  Moby  -  Lykke Li  -  Lovedrug  -  Lily Allen  -  Less Than Jake  -  LadyHawke  -  Kraftwerk  -  Kings Of Leon  -  Keane  -  Katy Perry  -  Karamelo Santo  -  Just Jack  -  Joshua Radin  -  Johnossi  -  Howling Bells  -  Gogol Bordello  -  Glasvegas  -  Get Well Soon  -  Friendly Fires  -  Franz Ferdinand  -  Frank Turner  -  Florence And The Machine  -  Fleet Foxes  -  Fettes Brot  -  Faith No More  -  Eskimo Joe  -  Editors  -  Eagles Of Death Metal  -  Duffy  -  Disturbed  -  Die Ärzte  -  Dendemann  -  Datarock  -  Culcha Candela  -  Clueso  -  Brand New  -  Bosse  -  Blood Red Shoes  -  Ben Harper and Relentless7  -  Auletta  -  Anti-Flag  -  

Das Hurricane Festival 2009 findet vom 19. - 21. Juni in Scheeßel statt. Wie in den letzten Jahren, planen wir mit über 60 Bands auf zwei Open-Air Bühnen und einer Zeltbühne.


Anti-Flag

www.anti-flag.com

www.myspace.com/antiflag
 

Die Energie, sich für Ziele einzusetzen, haben viele Menschen nicht – ganz im Gegensatz zu den vier Jungs von Anti-Flag, die sich neben ihrer musikalischen Tätigkeit für Amnesty International, PETA, Military Free Zone, Underground Action Alliance u.v.a. engagieren. Und wie könnte man diese Energie besser darstellen als in ebenso wütenden wie witzigen Punkknallern? Schon seit 1988 spielen die Freunde Pat Thetic (Drums) und Justin Sane (Gesang und Gitarre) zusammen Punkrock in ihrer Heimatstadt Pittsburgh, Pennsylvania. Dort kann man laut Justin nichts anderes machen als „either hanging out at the mall, getting fucked out of our minds on drugs, or attempting to play punkrock”. Dass sich Anti-Flag für das Richtige entschieden haben, ist offensichtlich.


Auletta

www.auletta.de

www.myspace.com/aulettaband
 

Auletta sind vier Jungs aus Mainz, die sich seit 2005 der gemeinsamen Musik verschrieben haben. Mit viel jugendlicher Energie brennen Sänger Alex, Gitarrist Martin, Bassist Daniel und Schlagzeuger Jusch nun darauf, das Land von ihrem Sound zu überzeugen. Rauer britischer Indierock gepaart mit deutschsprachigen Texten - mal romantisch, mal rebellisch. Mit ihrer Musik schreien Auletta dem Leben stets lachend ins Gesicht.


Ben Harper and Relentless7

www.benharper.net

www.myspace.com7relentlessseven
 

Ben Harper wird uns mit seinem aktuellen Projekt „Relentless7“ besuchen. Der Singer/Songwriter spielt sich quer durch Blues, Folk, Country, Soul, Reggae und Rock. Sein Charisma kommt besonders live zum Tragen wo er mit seiner Leidenschaft jeden Besucher zu fesseln vermag. Das Line-Up der Band: Ben Harper - Slide Guitar, Vocals, Jason Mozersky - Lead Guitars, Jesse Ingalls - Bass, Keys, Jordan Richardson – Drums.


Blood Red Shoes

www.bloodredshoes.co.uk

www.myspace.com/bloodredshoes
 

Blood Red Shoes sind eine verdammt laute, verdammt rockige und punkige Popband. Die aktuelle Platte „Box Of Secrets" wirkt mit melodiösen Gesang tatsächlich streckenweise ein kleines bisschen poppig, doch davon bleibt live nicht mehr viel übrig. Auf der Bühne dominieren Drive, Dynamik und Energie. Nach Hunderten Konzerten in knapp zwei Jahren und umjubelten Auftritten bei allen großen Rockfestivals haben Blood Red Shoes auch allen Grund, weiterhin laut zu sein.


Bosse

www.axelbosse.de

www.myspace.com/axelbosse
 

Liebe ist kein Rock’n’Roll. Liebe ist leise. So spricht ein Musiker, der sich niemals für irgendeine Szene verbogen hat, sondern immer seinem momentanen Gefühlsleben folgte. Einer, der 2005 im Video zu seiner ersten Single noch irrsinnig getrieben durch Berliner U-Bahn-Stationen rannte, sein zweites Album mit Band als 7-Tage-Live-Aufnahme voller Spontaneität einholzte und der nun zu viel Akustikgitarre, Klavier und gelegentlicher Bratsche seinem Wesenskern am nächsten gekommen ist. Auf “Taxi” ist Bosse mehr denn je ein wenig Niels Frevert, ein wenig Kante und sogar ein wenig Nada Surf, aber bei all dem ist er durch seine ureigene Phrasierung und Ungeschliffenheit vor allem und unverkennbar: Bosse. Völlig bei sich. Das berührt und tut einfach nur gut.


Brand New

www.fightoffyourdemons.com

www.myspace.combrandnew
 

Nach dem Pop-Punk der Neunziger Jahre haben sich Brand New mit „The Devil and God Are Raging Inside Me“ selbst neu erfunden. An Stelle des Post-Hardcore treten epische Gitarrenparts, die sich ewig aufbauende Spannung, die verfrickelten, aber sphärischen Sounds und Laceys unverkennbarer, ständig nach Antworten suchender Gesang. Anstatt straight voran zu gehen, ist für Brand New dieses Mal der Weg das Ziel. Die Songs dauern nicht mehr nur drei Minuten, das Schema Strophe-Refrain-Strophe ist längst abgeschafft. Sie kennen ihre eigenen Stärken und bauen sie mit jedem Album weiter aus, entledigen sich überflüssigen Ballasts und sind ihrer Zeit immer einen Schritt voraus.


Clueso

www.clueso.de

www.myspace.com/clueso1
 

"Clueso ist ein Songwriter, der quasi die Ereignisse der Welt direkt in seinen Stift überträgt und mit ganz genauen Details in den Textzeilen aufblitzt, die jeder nachvollziehen, mitfühlen - ja mitfiebern kann. Der Erfurter Sänger ist ein Songwriter mit Leib und Seele. Er bewahrt auch bei dramatischen Themen eine musikalische Leichtigkeit, eine gewisse Schwerelosigkeit, die aus den Songs atmet und zu Hoffnung Anlass gibt. Und das transportiert er live mit seiner fantastischen Band natürlich am besten."


Culcha Candela

www.culcha.de

www.myspace.com/culchacandela

Culcha Candela sind sechs Vokalisten mit Wurzeln in fünf Ländern und vier Kontinenten. Sie kreieren ein einzigartiges Derivat aus HipHop-Grooves, Latino-Rhythmen und Reggae-Vibes. Das sind die Zutaten für den ureigenen Culcha-Flavor und eine Show die alles wegburned. Auf den letzten beiden Tourneen hat die Band vor über 60.000 Besuchern gespielt und diese von Ihrer unglaublichen Livequalität überzeugt.


Datarock

www.datarockmusic.com

www.myspace.com/datarock
 

Bevor sich Fredrik Saroea und Ket-Ill 1997 über den Weg liefen, spielten die Beiden in unterschiedlichen Bands. Frederik rumpelte in einer Trash Metal Combo und Ket-Ill machte auf Punk. Keiner von beiden hatte auch nicht im Geringsten irgendwie Bock auf Rock. Drei Jahre später beschlossen die zwei Freunde in Zukunft gemeinsam Musik zu machen und Datarock war geboren. Wohlmeinende Kritiker bezeichnen das Duo als die Zukunft des Indiedance. Jedenfalls sind Datarock mit ihrem Elektropop extrem partytauglich.


Dendemann

www.dendemann.de

www.myspace.com/dendemann
 

Was bisher geschah...

...ist genauso abendfüllend, wie schnell erzählt. Dendemann, Baujahr '74, wächst in den berüchtigten Sauerländer-Reihenhaus-Blocks auf, bis er '96 endlich den Absprung aus den Jägerzaun-Slums in eine bessere, Hamburger Welt schafft. Hier reimt er sich fortan durch Bands, Clikken und Projekte in die Statistiken, Hirne und Herzen. Als Teil des Duos Eins,Zwo reicht das für zwei Top10 Alben und einige unverdrängbare Live Spektakel. 2002 Trennung, 2003 Solo-EP, 2004-2005 grossflächige Rodung des deutschsprachigen Club- und Festival-Waldes, 2006 Solo-Album und Live-Support für Fettes Brot, Beatsteaks, Wir sind Helden, 2008 Live-Album und Tour-Support für Herbert Grönemeyer...

Was jetzt so geht...

...ist dem gemeinen Volksmund auch als „einiges“ bekannt. Dendemann ist im Studio und schraubt mal wieder... an einer Platte, die mal wieder voll mit dem bassigstem Rock und dem dreckigsten Pop sein soll. So GlamRap mässig halt, mit ganz lautem Schlagzeug drauf...

Und Sprache soll drauf sein, ganz viel Sprache mit lauter Haupt- und Nebensätzen aus andererleuts und wenn nötig auch aus seinem Leben... und mit Reimen drauf, erlesenen Reimen...

Und dann nennen wir das Ding „Vom Vintage Verweht“ wie geil wär das denn? Sehr geil... und fast nur halb so schwanger wie die zwei dutzend anderen bedeutungs- vollen Arbeitstitel, die man im Laufe einer Albumproduktion mit Dende an den Kopf bekommt... so wird’s gemacht, Dende, geile Idee... magst Du dann nochmal 'nen Take aufnehmen, bitte..? Auf jeden Fall kommt es, das Album... schneller als Du denkst... und lauter auch :)


Die Ärzte

www.bademeister.com

„Die Beste Band Der Welt“ spielt 2009 zwei exklusive Konzerte in Deutschland -> Southside und Hurricane. Die Jäzzfest Tournee war ziemlich ausverkauft obwohl relativ wenig Jäzz gespielt wurde. Mit „Jazz ist Anders“ haben sie ein Album hingelegt, das mit neu entdeckter Spielfreude und den Untugenden der Die Ärzte aufwartet: Songs, deren unverkennbare Ohrwürmigkeit aus jener Gratwanderung zwischen lässig präsentierter Geschmackssicherheit und dem guten alten Die Ärzte-"Bad Taste" herrührt, für die sie völlig zu Recht berühmt und sowieso unerreicht sind. Wir freuen uns immer, Die Ärzte zu sehen und geben das ungeniert zu.


Disturbed

www.disturbed1.com

www.myspace.com/disturbed

Fast zehn Jahre nach ihrem bahnbrechenden Debüt "The Sickness" gelten DISTURBED als eine der leidenschaftlichsten und respektiertesten Bands in der Rockszene. Noch immer ist ihre Energie ungebrochen und man kann sich in jeder Situation auf ihre Presslufthammer-Riffs und ihre kompromisslose Härte verlassen. Über 9 Millionen Exemplare ihrer drei mit mehrfachem Platin ausgezeichneten Alben schoben sie ihren Fans in die Player, und "Believe" und "Ten Thousand Fists" knallten beide auf die 1 der US-Billboard-Charts. Aber Erfolg stellt den Vierer um Shouter David Draiman nicht kalt, und so sind sie stetig auf der Suche nach neuen Abenteuern und Dimensionen für ihre Musik.


Duffy

www.iamduffy.com

www.myspace.com/duffymyspace
 

Unterstützt durch eine sechsköpfige Band – Sgt. Meadows, Ben. E., Greeno, Mr T, Ayo & Karlos –, muss man den Sound von Duffy zugleich als nostalgisch und zeitlos beschreiben. „Ich schreibe sämtliche Songs zunächst ohne Instrumente, als A capella, und dann baue ich später alles Weitere darum. Auf diese Weise kreieren wir auch diesen klassischen Retro-Sound. Früher wurde Musik noch auf kleinen Vierspurgeräten aufgenommen, daher musste die Melodie ganz klar im Vordergrund stehen. Direkt auf Band eingespielt, hat das Album einen einzigartigen Klang und eine ganz besondere Ausstrahlung. Zu den Highlights des Debüts gehören definitiv das sofort ansteckende „Mercy“, in dem der Geist von Motown weiterlebt, sowie „Warwick Avenue“, das einen gespannt vor den Boxen in die Knie zwingt, und schließlich die messerscharfe Hook von „Serious“. Letzten Monat konnte Duffy den begehrten Brit Award in den Kategorien "British Female Solo Artist", "British Breakthrough Act" und "Mastercard British Album" mit nach Hause nehmen.


Eagles Of Death Metal

www.eaglesofdeathmetal.com

www.myspace.com/eaglesofdeathmetal
 

Mit den Eagles Of Death Metal leben Queens Of The Stone Age-Chef Josh Homme und Frontmann Jesse “The Devil” Hughes, ihren Rock'n'Roll-Traum. Nun erscheint das neue, dritte Album „Heart On“. Neben gewohnt genialen Ohrwürmern wie "Wannabe In LA" brillieren sie mit ausgeklügelten Momenten wie "High Voltage" oder ihrer ersten Ballade "Now I'm A Fool". "Heart On" feiert in den USA seit Wochen Erfolge, die Tourneen sind weltweit zum Szenetipp Nummer 1 geworden, und nun machen sich die Eagles Of Death Metal auf nach Europa. Mit den prominenten Mitmusikern Dave Catching (Gitarre, Ex-Queens Of The Stone Age), Brian „Big Hands“ O'Connor (Bass) und Queens Of The Stone Age-Schlagzeuger Joey Castillo bringt Jesse Hughes eine wahre Supergroup des Wüstenrock mit auf Tour.


Editors

www.editorsofficial.co.uk

www.myspace.com/editorsmusic
 

Die Editors kehrten im Juni 2007 mit ihrem neuen Album "An End Has A Start" (auf Kitchenware Records) zurück. Mit dem Nachfolger zu ihrem sensationell erfolgreichen Debut "The Back Room" halten sie das Versprechen, das viele in dieser CD sahen.

Für die neue CD, die mit Garret Lee in der Grouse Lodge in Irland aufgenommen und von Cenzo Townshed in den Olympic Studios abgemischt wurde, arbeitete das Team, das auch hinter der neuaufgenommenen Version von Bullets steckt, an einer ganzen Kollektion von Editors-Songs - mit erstaunlichen Ergebnissen.

Erfahrenen Editors-Beobachtern werden ein paar der Tracks auf der CD bekannt vorkommen. Das atemberaubende "Weight of the World" und "Bones" sind beide seit dem Sommer 2006 Bestandteil des LIve-Sets der Band und ihre CD-Versionen sind ebensolche Treffer wie die Liveversionen.

Während "The Back Room" bedrohlich klang, voll klaustrophobischer Momente, dabei distanziert und würdevoll, geht es auf "An End Has A Start" um die Kraft der Erlösung und das menschliche Bedürfniss nach Freundschaft und Familie, besonders in Konfrontation mit dem Tod.

Die Songtexte sind eng verknüpft mit Ereignissen des letzten Jahres, wie Tom Smith erklärt: "Auf der CD geht es oft um den Tod. Das klingt ziemlich morbid, aber es ist die Wahrheit. Der Tod hat mich und meine Freunde in den letzten Jahren auf verschiedene Arten berührt. Es ist wichtig, sich klar zu machen, dass alles einmal aufhört. Ich denke, wir haben unser Bestes gegeben um es zu etwas nicht nur Erschreckendem, sondern auch Herrlichem und Aufbauendem zu machen."

Trotzdem ist es Tom wichtig zu betonen, dass nicht alles in der Welt der Editors nur düster ist. Neben dem Unvermeidbaren reflektiert die CD auch das stressige Touren der letzten zwei Jahre, bei dem die Editors überall von Bielefeld über Istanbul bis Osaka aufgetreten sind. "Leben in einer überbevölkerten, aber aufregenden Welt, der Lärm der Stadt, Elektrizität, Neon, Lichter, Wolkenkratzer, Flugzeuge, Millionen von Menschen - das alles findet sich in den Texten wieder".

Die CD, die das Talent der Editors bestätigt, endet mit "Well Worn Hand", einem schlichten Song nur mit Klavier und Gitarre. Aufgenommen in einem Take, bei dem Tom und Chris live im Studio spielten, betont das Stück das Bedürfnis der Editors über sich hinaus zu wachsen. Dieser Wille zum Experiment brachte sie dazu, Freunde zu den Bandmitgliedern zu holen, um einen Chor zu bilden, den man am Schluss von "Smokers Outside The Hospital Doors" hört, der ersten Single des Albums.


Eskimo Joe

www.eskimojoe.net

www.myspace.com/eskimojoemusic
 

Wer Anfang Dezember das Showcase in der Hamburger Prinzenbar gesehen hat, weiß jetzt, was man in Down Under unter Rock versteht. Zeit also, dass Eskimo Joe unseren Kontinent so richtig erobern. Denn in Australien, das steht fest, sind Kavyen Temperley, Stuart MacLeod und Joel Quartermain Stars. Wie sonst lässt sich erklären, dass sie mit ihrem ersten Album „Girl" Gold, mit dem zweiten „A Song Is A City" Doppelplatin und dem dritten „Black Fingernails, Red Wine" Vierfachplatin geholt haben? Dass sie 2007 beim Live Aid in Sydney teilnahmen? Musikalisch genau zwischen Indie- und Stadionrock angesiedelt, sind Eskimo Joe derart catchy, dass man sie schon jetzt zu den neuen Lieblingen aller Kritiker und Fans zählen darf. Und das ist doch ein ziemlich umfassendes Kompliment, oder?


Faith No More

www.fnm.com

www.myspace.com/faithnomore
 

1985 veröffentlichen Faith No More ihren ersten Tonträger „We Care A Lot“. Der gleichnamige Song ist auch nach knapp 25 Jahren ein Selbstläufer in jeder geschmackssicheren alternativen Rockdisco. Als 1989 Mike Patton (Mr. Bungle, Fantomas) als neuer Sänger verpflichtet wurde, kombinierte die Band den Postpunk / Rap mit Metal und Funk. Innerhalb von zwei Wochen hatte Mike Patton Texte für die Lieder geschrieben, an denen Faith No More für ihr nächstes Album arbeiteten, und "The Real Thing" wurde 6 Monate später veröffentlicht. Das Album war ein Erfolg bei den Kritikern und die Band tourte dann mit Metallica, wobei sie vor großem Publikum auftraten. Die Band erhielt eine Grammy-Nominierung für "Best Metal/Hardrock-Performance". 1990 hatte "The Real Thing" in den USA Platin erhalten. Faith No More blieben experimentierfreudig und erweiterten ihr musikalisches Spektrum mit Elementen aus Easy Listening, Soul, Hardcore und World Music. Stellvertretend für diese Bandbreite ist die Ballade „Easy“, die weltweit ein Hit wurde. Im Pressestatement halten Faith No More fest: Seit der Trennung vor zehn Jahren habe man keinen regelmäßigen Kontakt zueinander gesucht, noch weniger habe man die Möglichkeiten einer Wiedervereinigung in Erwägung gezogen. Dies habe sich in diesem Jahr grundlegend geändert, das erste Mal habe man sich zusammengesetzt und über alles gesprochen: „Wir haben dabei entdeckt, dass uns die Zeit genügend Abstand gegeben hat, um nun wieder klarer auf unsere langjährige Zusammenarbeit zurückzublicken. Es machte uns klar, dass durch all die harte Arbeit, die Musik immer noch gut klingt. Wir beginnen es zu würdigen, in all den Jahren wohl doch etwas richtig gemacht zu haben". Faith No More sind: Mike Bordin, Roddy Bottum, Bill Gould, Jon Hudson and Mike Patton


Fettes Brot

www.fettesbrot.de

www.myspace.com/bettefrost

Nach dem Emanzipations-Stomper "Schwule Mädchen" und der Stolper-Soul-Polka "Emanuela" (nur der größte Download Hit des Jahres 2005!) ist „Bettina!“ das nächste Scary Pop- Meisterwerk einer Gruppe, die keine Angst hat, vorwärts zu gehen. Chartseinstieg: Platz 3! Eine Anti-Ode auf die hohlen, hungrigen Körper von Millionen, ein trojanisches Pony zur Wiederverzauberung von Sex und Liebe. Es clickt und pumpt und fiept ein Beat, irgendwo zwischen New Rave Country und Timberländ. Anfang November haben Fettes Brot den MTV-Award als bester deutscher Act abgestaubt.


Fleet Foxes

www.myspace.com/fleetfoxes
 

Fleet Foxes sind fünf Musiker aus Seattle, USA. Mangels griffiger vermarktungsfähiger Etiketten beschreiben die bekennenden Nicht-Hippies den Sound als „harmonisch barocke Pop Spielereien“. Musikalische Einflüsse sind traditionelle amerikanische Folkmusik, Gospel, Westcoast, Filmmusik und LPs aus dem Plattenschrank der Eltern. Die Kritiker küren die Band um die Hauptgründer Robin Pecknold und seinen Freund Skyler „Skye“ Skjelset sowie Casey Westcott, Joshua Tillman und Chris Wargo zur Sensation des Jahrgangs 2008. Fleet Foxes schreiben zeitlos arrangierte, warme Songs mit bezaubernden Melodien.


Florence And The Machine

www.florenceandthemachine.net

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In Großbritannien weiß es schon jeder: Florence And The Machine sind die schönste, kleine Musiksensation dieses Jahres. Ihre Musik kann als Indiepop bezeichnet werden, die Texte sind voller Sarkasmus und Ironie. Ihre Songs schrieb sie zusammen mit dem Blur-Bassisten Alex James. Auch hierzulande ahnt man bereits, dass auf Songs wie „Kiss With A Fist“ oder ihre aktuelle Single „Dog Days Are Over“ noch einige musikalische Überraschungen folgen werden.


Frank Turner

www.frank-turner.com

www.myspace.com/frankturner
 

Frank Turner war vier Jahre lang mit der Punkband Million Dead unterwegs, bevor die sich auflösten. Da seine Ohren nach den ganzen Tourneen noch immer klingelten, beschloss Frank Turner seine musikalische Leidenschaft für Folk / Akustik und Country alleine mit einer Gitarre auszuleben. Das klappt vorzüglich. Mit gefühlvollen Songs und mit dem britischen Humor erinnert Frank Turner gelegentlich an Billy Bragg.


Franz Ferdinand

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Nach drei Jahren erscheint endlich das dritte Album der vier Herren aus Glasgow. Sowohl ihr selbst betiteltes Debüt aus dem Jahre 2004 als auch der Nachfolger „You Could Have It So Much Better“ von 2005 haben in Deutschland Goldstatus erreicht. Die Bandempfehlung zum kommenden Tonträger „Tonight: Franz Ferdinand“ (VÖ 23.1.09, Domino) „Du kannst es dir leise anhören, aber laut ist es besser. Du kannst es dir tagsüber anhören, aber besser hörst du es nachts." Jedenfalls untermauert Franz Ferdinand den Spitzenplatz unter den „jungen Wilden“ des britischen Pop.


Friendly Fires

www.wearefriendlyfires.com

www.myspace.com/friendlyfires
 

Knackiger Indie-Pop mit fetten Beats und gutem Groove: Friendly Fires schicken sich an die Welt zu erobern. Als im letzten Jahr wie aus dem Nichts ihre limitierte Debüt-7“ "Paris" erschien, war die englische Presse begeistert. NME und The Guardian machten sie sogleich zur Single Of The Week; ihr groovender Sound irgendwo zwischen Phoenix und Prince beschreitet nach all den Klaxons und Hadoukens neue Wege.


Get Well Soon

www.youwillgetwellsoon.com

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Konstantin Gropper ist „Get Well Soon“ und eher ein Vertreter der nachdenklicheren Jugend. Einer Jugend, die, literarisch vorbelastet, ihre Realitäten durchwandert, sie überprüft, beschreibt, nicht unbedingt verklärt und am Ende feststellt, dass die Dinge, wie sie sind schon recht düster sind, aber es sich durchaus lohnt zu leben und nach vorne zu schauen. Die Musik ist so opulent wie elegisch. Mit Wonne wird zitiert, und mit musikalischen Stilmitteln jongliert, sei es ein Tango, ein Walzer, Cheerleader Chöre an Morricone Verweisen – es erscheint alles sehr mühelos. Von Hexen und Robotern wird erzählt, von der Wahrheit als Ware und Geschäftsmodell, das doch nur wieder auf Lug und Trug aufbaut. Ein sehr schönes, ein sehr forsches Album von einem jungen Großtalent, an dem die Welt, wenn es nach uns geht, durchaus genesen darf.


Glasvegas

www.glasvegas.net

www.myspace.com/glasvegas
 

Nach langen Monaten ist das selbstbetitelte Debüt-Album von Glasvegas inzwischen auch in Deutschland erhältlich. Das war höchste Zeit, denn das Album wurde nicht nur vom NME zum drittbesten 2008 in Großbritannien gekürt. Bereits im Oktober tourten die Schotten durch die ausverkauften hiesigen Hallen und hinterließen einen ganz starken Eindruck - und das nicht nur bei ihrem Rockpalast-Auftritt, der sehr an den legendären von U2 erinnerte. Nicht umsonst wurden Glasvegas von den Lesern des Musikexpress zur „musikalischen Hoffnung für 2009" gewählt, nicht umsonst sind sie Headliner der NME Awards Tour in England. Eine Karriere im Zeitraffer, die die vier ganz nach oben brachte, oder wie es Sänger James Allan ausdrückt: „So entwickelt sich das Leben. Vor nur einem Jahr ging ich stempeln. Alles geht so schnell voran. Noch bei der letzten Tour lebte ich von der Stütze." Kein Wunder, dass das Stück „Geraldine", das sich anhört, als bete hier einer seine Göttin an, sich in Wahrheit um seine Sozialarbeiterin dreht. Echte Working-Class-Heroes also, diese Glasgower, immer noch, auch wenn sie inzwischen in keinem Pub in UK mehr in Ruhe ihr Pint trinken können.


Gogol Bordello

www.gogolbordello.com

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Der Bandname Gogol Bordello setzt sich aus dem Nachnamen des russischen Satirikers Nikolai Gogol und dessen politisch korrekter Bezeichnung für Puff zusammen. Die internationale Reputation der Band wächst stetig und vor allem extrem schnell. Die innovative Kombination aus osteuropäischer Zigeunermusik und westlicher Kultur mit einer Bühnenshow, die einem surrealen Zirkusprogramm ähnelt, ist mehr als berauschend. Die Fusion aus Gypsypunk mit Balkanbeats unterlegt mit einem Hauch von Metal und dubartigen Soundeffekten ist absolut einzigartig!


Howling Bells

www.howlingbells.net

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Glenn Moule am Schlagzeug, Joel Stein an der Gitarre und Juanita Stein, ebenfalls mit Gitarre und Gesang gründeten in Australien die Band Waikiki. Nach vier regional erfolgreichen Jahren schliesst sich Bassist Brendan Picchio an und fortan nennt sich die Band Howling Bells. Sie siedeln nach UK um und kommen über ihre australische Plattenfirma zur Zusammenarbeit mit Coldplay und Snow Patrol mit dem Produzenten Ken Nelson. Zunächst wird die Single „Low Happening“ veröffentlicht, danach folgt das Debütalbum. Der Begriff „Indie Noir“ beschreibt eine ungewöhnliche Mischung aus Alternative, Indie, Folk, und Country.


Johnossi

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John + Ossi = Johnossi. Einfache Rechnung. „Johnossi ist das, was passiert, wenn John und ich gemeinsam Musik machen“ konkretisiert Oscar Bonde, genannt Ossi. Ossi kloppt mit Schmackes auf die Felle oder streichelt die Becken zärtlich mit dem Pinsel. Will heißen, er ist Drummer, und zwar ein guter. Ein spielerischer, variantenreicher, sich dabei nicht in den Vordergrund drängender Drummer. Und damit die perfekte Ergänzung für John Engelberg, der schon auf der Grundschule in Stockholm Ossis bester Kamerad war und der sich über die Teenagerjahre zu einem richtig guten, weil spielerischen und variantenreichen Sänger, Songwriter und zu einem anerkannten Gitarristen entwickeln sollte. Mittlerweile sind John und Ossi kein unbeschriebenes Blatt mehr und haben bei vielen Gigs schon für staunendes Publikum gesorgt.


Joshua Radin

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www.myspace.com/joshuaradin
 

Nicht jeder Musiker kann von sich behaupten, ein neues Genre begründet zu haben. Joshua Radin schon, nennt er das, was er macht, doch „Whisper Rock“. Und ist damit reichlich erfolgreich. Und das alles nur bewaffnet mit einer Gitarre und einer begnadeten Stimme. Folk könnte man das nennen, aber nur fast. Die Vergleiche reichen von Simon and Garfunkel - nicht ganz zu unrecht - bis Nick Drake - ebenfalls mit einiger Berechtigung. Radins Musik hat nichts von Lagerfeuerromantik und fühligem Geklampfe, dazu ist der Amerikaner viel zu gut und viel zu sehr im Hier und Heute verhaftet. Dazu gibt es viel zu viel zu entdecken und zu hören in den Songs des 34-Jährigen. Joshua Radin kann mit einem Flüstern mehr erzählen als andere durch Geschrei. Whisper Rock eben, und begnadet gut.


Just Jack

www.justjack.co.uk

www.myspace.com/justjackuk
 

Mit einer Stimme, die seine individuellen Erfahrungen im Jetzt auf beneidenswerte Weise mit glasklaren Feelgood-Melodien vergrätscht, betritt Just Jack die musikalische Landkarte, um die zynische und zähflüssige britische Musikszene umzukrempeln und aufzuhellen, ohne dabei jedoch Junkies, Nostalgiker und klassengebundene „Storyteller“ auszublenden. Just Jack ist nicht HipHop, er ist kein House-Künstler, und auch die Singer/Songwriter-Schublade passt hier nicht. Er ist ein bisschen von allem. Und dann noch ein bisschen mehr, nämlich interessante Popmusik.


Karamelo Santo

www.karamelosanto.com

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Karamelo Santo, die wohl bekannteste argentinische Formation ihres Genres, wird uns auch dieses Jahr, wie schon in den letzten Jahren, ihren Sound aus LatinSka, Reggae, Cumbia, Rock und Punk um die Ohren hauen, dass es eine wahre Freude ist. Tatsächlich werden die Jungs aus Mendoza und Buenos Aires auch wieder ein neues Album in der Tasche haben: „Antena Patchamama“ geht musikalisch wieder ein wenig back to the roots, ist sehr Ska- und Punklastig, mit der gewohnten Prise Reggae und natürlich viel, viel Fiesta! Nach den grandiosen Festivalauftritten der letzten Jahre in ganz Europa (u.a. Southside / Hurricane / Greenfield Festival, ZMF, Rock for People (CZ), Esperanzah (BE), Parkpop (NL) uvm.) werden KARAMELO SANTO auch dieses Jahr wieder über Europas Bühnen rocken.

Perfectos Idiotas nannten sie sich bei Bandgründung im Jahre 1993– da waren sie noch in Mendoza ansässig, Liebhabern überseeischen Rebensaftes als Anbaugebiet guter Tropfen bestens bekannt. Die Sänger Guillermo GOY Ogalde und Pedro PIRO Rosafa beziehen 1997 Quartier in La Boca, wo sie in der unmittelbaren Nachbarschaft des Boca Junior-Stadions fortan ein wuselndes Laboratorium für andere Bands betreiben und mit einem wilden panamerikanischen Worldrock-Mix auch das Konzept für ihre eigene Formation weiter entwickeln. Die verpasst sich bald süßsakrale Weihen und nennt sich Karamelo Santo, das “Heilige Bonbon” – eine Leckerei, die von Chile bis Mexiko viele Anhänger gewinnt. Nach zwei Alben schließlich der Quantensprung: 2000 eröffnen sie für Manu Chaos argentinische Konzerte und buchen Mr. Mestizo gleich für ihre dritte Scheibe. Los Guanchos (2002) präsentiert erste veritable Bonbon-Hits wie “Negro”, “Nunca” und “Guerillero” und zieht zwei Europa-Tourneen nach sich. Metallica, Jamiroquai und Coldplay heißen die Brettergenossen der Südamerikaner auf dieser Reise. Haciendo Bulla (2004) - “eine Menge Krach machen”, so der Titel des nächsten Streiches, der den Inhalt nicht zielsicherer wiedergeben könnte. Mit ihrer vierten Scheibe lenken Karamelo Santo die Ohrmuscheln der Welt auf ihren Mikrokosmos, machen die Arbeit der Rockeiros in Buenos Aires Hafenvierteln bekannter und widerlegen das Klischee, dass alles, was in der Kapitale nahe am Wasser baut, mit Tango getränkt sein muss. 2006 legen sie mit “La Gente Arriba” ein etwas ruhigeres Album nach und beweisen nun mit “Antena Pachamama” dass sie trotzdem nichts von ihrer rockigen Energie eingebüsst haben.


Katy Perry

www.katyperry.com

www.myspace.com/katyperry
 

“Mir ist egal, mit wem mich die Leute vergleichen, solange sie meine Musik hören“, kommentiert Katy Perry. “Eigentlich finde ich es witzig, dass jemand behauptet, ich wäre die dünnere Version von Lily Allen und die fettere Version von Amy Winehouse. So was bringt mich immer zum Lachen.” Es ist genau diese Art von Kommentaren, die Perrys unwiderstehlichen Sinn für Humor auf den Punkt bringen und Songs wie „Ur So Gay“ (ein wahnsinnig komischer Abgesang auf ihrem Ex-Freund) und „Waking Up In Vegas“ erstrahlen lassen. Beide Songs sind auf ihrem Debütalbum “One Of The Boys“ zu finden. Die freche erste Single „I Kissed A Girl“ setzt genau dort an, wo Perry mit ihrer EP ins Rampenlicht kam: Textlich herausragend, kraftvoll und herrlich ‚auf die 12’. Genügend Festivalerfahrung bringt Katy Perry mit, letztes Jahr ist sie in USA bei der Vans Warped Tour aufgetreten.


Keane

www.keanemusic.com

www.myspace.com/keane
 

Keane sind wieder da! Nach mehr als 8 Millionen verkauften Tonträgern und einer langen Sammlung von Hits meldete sich letztes Jahr mit dem neuen Album „Perfect Symmetry“ einer der beliebtesten Bands aus UK zurück. Tom Chaplin, Tim Rice-Oxley und Richard Hughes überraschen und begeistern mit Freude und Energie, und veröffentlichten eine in technicolor gefärbte kosmische Explosion an Pop-Songs. Und Tim Rice-Oxley sichert sich damit dauerhaft eine Position als einer der besten britischen Songwriter.


Kings Of Leon

www.kingsofleon.com

www.myspace.com/kingsofleon
 

Caleb Followill - lead vocals, rhythm guitar / Jared Followill - bass / Matthew Followill - lead guitar / Nathan Followill - drums, die wunderbaren Kings Of Leon haben bestätigt und unsere Festivalhymne 2009 heißt „Sex On Fire“. Als die Kings Of Leon im April 2007 mit „Because Of The Times” ihr drittes Album veröffentlicht hatten, ließ sich das US-Magazin Entertainment Weekly nicht lumpen und adelte das Werk vorbehaltlos mit dem Prädikat „Glanzleistung”, der (US-)Rolling Stone fragte sich gar: „Wie gut können die Kings Of Leon eigentlich noch werden? Sie haben bereits jetzt alle Erwartungen übertroffen.”

Nachdem Kritiker „Because Of The Times” als „das Werk einer Band auf dem Höhepunkt ihrer Schaffenskraft” bezeichnet hatte, darf man nun gespannt sein, welches Vokabular ihnen aus dem Füllfederhalter strömt, wenn sie erst einmal „Only By The Night” gehört haben, das am 19. September 2008 erschien. Das Album knüpft genau dort an, wo „Because Of The Times” endete und bringt die Band auf ihrem unbeirrbaren Weg, eine der weltbesten Rockbands aller Zeiten zu werden, ein gutes Stück voran. „Nach drei Platten und fünf Jahren auf Tour wussten wir genau, wozu wir fähig sind“, sagt Drummer Nathan, „wir mussten also lediglich unserem Instinkt folgen. Aber wir wollten mit unserer Musik auch ein neues Niveau erreichen. Man will ja immer, dass die nächste Platte besser ist als die letzte. „Es wird nie passieren, dass wir eine Platte machen und nicht versuchen werden, den Vorgänger zu übertreffen“, ergänzt Frontmann und Texter Caleb.


Kraftwerk

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Seit fast vier Jahrzehnten gelten Kraftwerk weltweit als Erfinder so unterschiedlicher musikalischer Stilrichtungen wie Elektro, Industrial, Synth Pop, Minimal und Techno. Es gibt kaum eine Band, die so oft als Inspirationsquelle von anderen Musikern genannt wird wie Kraftwerk. Ihre frühen Albumklassiker wie Autobahn, Radio-Aktivität, Trans Europa Express und Mensch-Maschine klingen heute so zeitlos modern wie zur Zeit ihrer Entstehung. Der perfekte Soundtrack unserer Computerwelt. Live-Konzerte der Elektro-Pioniere in ihrer Heimat sind so selten wie spektakulär. Die Roboter übernehmen zeitweise das Kommando auf der Bühne, und aus der Soundanlage ertönen faszinierende elektronische Klänge und pulsierende Beats. Eine perfekte Synthese von Licht und Ton. Mit synchron gesteuerter Computeranimation und Videoprojektionen. Kraftwerk – ein multimediales Gesamtkunstwerk.


LadyHawke

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Die Neuseeländerin Pip Brown ist Ladyhawke. Ihr Vater ist Jazz Schlagzeuger, die Mutter Sängerin. Mit 11 Jahren haut sie auf die Schlagfelle, je lauter umso besser. Vier Jahre später erweitert Pip Brown ihr Instrumentarium um Gitarre, Bass und Synthesizer. Nach ersten Erfahrungen in der städtischen Blaskapelle, High School und Popbands entscheidet sie 2005 ihr eigenes Ding zu machen. Und das ist gut so. Auf ihrem Debüt präsentiert Ladyhawke tanzbaren Elektropop, der an die 80er erinnert aber zeitgemäße Ohrwurmqualitäten beweist.


Less Than Jake

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Bei Less Than Jake gibt es kein Konzert, das nicht als fette Party endet! Schnelle Riffs, klasse Melodien, mit ihrem als "Pezcore" bezeichneten wilden Punk-Ska-Mix mit toller Bläsersektion bleibt der Highschool Ursprung und die einstige Liebe zu 7 Seconds und Descendents zum Glück nicht verborgen! Das neue Album „GNV FLA“ ist ein Tribut an ihre Wurzeln und erscheint in den USA auf dem bandeigenen Label „Sleep It Off Records“. Auch musikalisch schließt sich sozusagen ein Kreis für die Band um Bandgründer Vinnie Fiorello: schwungvolle Ska-Grooves und treibende Bläser – das ist der traditionelle Less Than Jake-Sound, wie man ihn aus den Anfangstagen der Band kennt und mit dem sich die Amerikaner zu Hause und in Europa eine Riesenfangemeinde erspielt haben.


Lily Allen

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Die nächste Pop-Sensation hat bestätigt: Lily Allen! Stimme ihrer Generation. Mode-Designerin. Politische Aktivistin. X-rated Sexpertin. Königin von MySpace. Exhibitionistin. Primadonna. Stil-Ikone. Paparazzi-Beute. Party-Starter. Das alles und noch viel mehr wurde Lily Allen schon genannt – manchmal mit Grund, sehr oft ohne. Das aktuelle Album „It’s Not Me, It’s You“ ist voller fröhlicher Popsongs mit bissigen sozialen Kommentaren. Diese wunderbare Kombination schafft kaum jemand so schön wie Lily Allen.


Lovedrug

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Michael Shepard (vocals, guitar, piano), Jeremy Michael Gifford (guitar, synthesizer, piano), Thomas Bragg (bass) und James Childress (drums & percussion) sind Lovedrug und kommen aus Ohio, USA. Der Name ist Programm, Suchtgefahr besteht wenn liebliche, epische Arrangements mit Indierock kombiniert werden. Reinhören!


Lykke Li

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"Wenn du tanzt, befreist du deine Gefühle und sagst Dinge, für die es keine Worte gibt. Du würdest nie glauben, wie schüchtern ich bin, wenn du einmal gesehen hast, wie ich tanze." Lykke Li kann nur schwer still sitzen. Ihr ganzes Leben und ihre Karriere sind von einer ungeduldigen Neugier bestimmt, die sie dazu bringt, um jede Ecke zu blicken, um zu sehen, was dort ist. Zugänglich, aber vielseitig könnte man das Konzept ihrer Musik auf den Punkt bringen. Eine Musik, die sich von so ziemlich allem unterscheidet, was man gewohnt ist. Das zeigt sich schon an der Instrumentierung: Ein Cembalo, ein Theremin, Flöten und viele andere selten gehörte Klänge bevölkern ihr letztes Album "Youth Novels".


Moby

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Nach den meditativen elektronischen Klängen seiner 2002er Veröffentlichung 18 und dem Singer-Songwriter-Album Hotel aus dem Jahr 2005 kehrt Moby mit seinem jüngsten Werk Last Night (VÖ 28.03.2008) unaufhaltsam auf die Tanzfläche zurück. Last Night deckt sämtliche Variationen von Smiley-gesichtigen, Hände-in-die-Luft-Rave-Hymnen über kosmische Euro-Disco-Nummern im Stil von Giorgio Moroder bis hin zu Underground- sowie Oldschool-HipHop und chilligen Downtempo-Atmosphären ab und ist eine wahre Meisterleistung, die einerseits Mobys Wurzeln in der Clubszene Revue passieren lässt und andererseits enthusiastisch in die Zukunft blickt.

Als Reaktion auf die Downbeat-Qualitäten seiner neueren Veröffentlichungen wie Hotel, 18 und dem Blockbuster Play wollte Moby „ein Album aufnehmen, das etwas verspielter ist, [mein] Leben, wie es wirklich ist, etwas stärker reflektiert.“ Während Moby sich dank der kompromisslosen Offenheit, mit der er einst seine Überzeugungen vertrat, einen gewissen Ruf als freudloser Militanter erwarb und in der britischen Musikpresse wiederholt als antialkoholischer, veganer Jesus-Freak dargestellt wurde, findet er selbst: „So bin ich ganz und gar nicht. Ich bin eher der Typ, der bis 5 Uhr morgens mit Freunden durchmacht.“

Tatsächlich ist Last Night konzeptionell ähnlich strukturiert wie eine dieser epischen durchfeierten Nächte und bewegt sich von der sich steigernden Spannung des frühen Abends über den Höhepunkt der Euphorie und die Konfusion um 2 Uhr morgens bis hin zum seligen Frieden eines Sonnenaufgangs in New York City. Moby gibt widerstrebend zu, dass Last Night tatsächlich eine Art Konzeptalbum ist, der Versuch, zehn Stunden im Nachtleben auf eine 60-minütige CD zu komprimieren. Allerdings sollte man sich den Gedanken an taube, stumme und blinde Flipper-Magier oder Progrocker, die über topographische Ozeane segeln, von vornherein abschminken, denn das Konzept stellt sich dem Edikt derTanzfläche nicht im Entferntesten in den Weg, sondern spannt auf Last Night lediglich einen sanften Erzählbogen zu der Erkundungsreise in die Energie des Nachtlebens.

Da er sich seit Mitte der Achtzigerjahre stark in der New Yorker Clubszene engagiert, ist Moby genau der richtige Mann, um die Atmosphäre degenerierter Exzesse aufleben zu lassen. Clubs besuchte Moby bereits 1980 als Teenager - zu einer Zeit, die viele als das Goldene Zeitalter des New Yorker Nachtlebens bezeichnen. „Nach den Siebzigern gab es eine Art Antidisco-Bewegung, und der Rest der Welt wollte nichts von Dancemusic wissen, aber hier florierte die Dancemusic weiter“, erinnert sich Moby. „Die DJs spielten HipHop und Freestyle und Dancehall-Reggae und House und sonderbare elektronische Musik. Das war damals einfach eine sehr offene, unglaubliche Zeit. Ich bin wirklich, wirklich dankbar, in dieser Ära musikalisch erwachsen geworden zu sein.“

Last Night fängt diesen „erlaubt ist, was gefällt“-Geist ein und schlägt den Genre-Purismus zugunsten eines jubilierenden Eklektizismus in den Wind, der sowohl in die Energie als auch in den Sound der Stücke verliebt ist. „I Love to Move in Here“ ist eine Hommage an die Anfangstage des HipHop, als das Genre noch unschuldig war, sich glücklich an Disco-Beats ankuschelte und nichts anderes im Sinn hatte, als die Party rocken zu lassen. Zu diesem Zweck tat sich Moby mit Grandmaster Caz von den Cold Crush Brothers, einem der wahrhaft legendären Oldschool-MCs, zusammen; dem Mann, der die meisten Reime für den ersten großen HipHop-Hit „Rappers’ Delight“ von der Sugarhill Gang lieferte und einen motivierenden Rap zu einem Track beigesteuert hat, der als Miniaturausgabe der New Yorker Dancemusik daherkommt.

„Es hat mich schon immer sehr traurig gestimmt, dass die Raveszene wegen dieser riesigen, überlebensgroßen, euphorischen, piano-getriebenen Rave-Hymnen gestorben ist; mir haben sie immer gut gefallen“, verkündet Moby. „Ich komme mir schon wie ein Evangelist der großen, piano-getriebenen Rave-Hymne vor.“ Mit ihren pumpenden Diva-Vocals, strahlend glücklichen Pianoakkorden und beschleunigten Breakbeats erinnern „Everyday It’s 1989“ und „The Stars“ an die großen Tage des Rave und könnten direkt aus einer seiner Future Shock-Setlists stammen (dem New Yorker Club, der in den USA als Heimat des Rave gilt und zu Mobys Residencies zählt).

An anderer Stelle (so zum Beispiel in den dunklen Sythesizerlines der Giorgio-Moroder-meets-Hardfloor-Nummer „I’m in Love“ und dem Opening Track „Oo Yeah“, den er als „die Art Song, die man 1978 bei Halston zu Hause hörte, bevor man ins Studio 54 ging“ beschreibt”) beschwört Moby den glorreichen Geist des Euro-Disco, zollt den legendären New Yorker Garage-DJs Larry Levan und Tony Humphries sowie der frühen 1990er House-Szene in San Francisco mit „Disco Lies“ Tribut und entfesselt mit „Degenerates” und „Mothers of the Night” majestätische, elegische Orchesterwogen, die an Play erinnern.

Last Night ist jedoch einiges mehr als ein reiner Rückblick. Was Moby von jeher von vielen seiner Zeitgenossen abhebt, die sich auf elektronische Musik spezialisiert haben, ist die Wertschätzung traditioneller Songstrukturen, und auf Last Night verwendet er konventionellere Kompositionstechniken, um neue Verschmelzungen zu erzielen. Bei den Aufnahmen zu „Hyenas“ arbeitete Moby mit einer Exilalgerierin zusammen, die er entdeckte, als sie in einer Karaoke-Bar in New York in phonetischem Englisch James Brown sang, und umgibt sie mit einer melancholischen, leicht psychedelischen, von Roxy Music und Serge Gainsbourg inspirierten Atmosphäre. „Alice“ ist der zweite HipHop-Track auf Last Night, doch anstatt dem Oldschool Respekt zu zollen, wird Moby dieses Mal von den Underground-Rappern 419 Crew und Aynzli unterstützt, die beide in England leben, und schafft einen Track, der an den futuristischen HipHop des britischen Big Dada-Labels erinnert.

Im Titeltrack und gleichzeitig dem letzten Song auf dem Album ist Sylvia Gordon von der sträflich unterbewerteten New Yorker Band Kudu zu hören. Doch anstatt sich auf Kudus vertraute, New Wave-beeinflusste Dancemusik zu verlassen, platziert Moby Gordon vor einer Klanglandschaft aus unheimlichen Synthesizerklängen und klagenden Saitenwellen und stellt dabei die Billie Holiday-Qualitäten ihrer Stimme in den Vordergrund. Offenbar war Gordon vor den Aufnahmen ein paar Tage lang nicht zum Schlafen gekommen, und so erinnert die glückselige Erschöpfung in ihrer Stimme daran wie es ist, um acht Uhr morgens im fleckigen Licht des Sonnenaufgangs nach Hause zu stolpern, und liefert ein perfektes Ende zur Evokation der nächtlichen Millionenstadt-Halbwelt auf Last Night.




Nick Cave And The Bad Seeds

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Neue Wege für die Bad Seeds zu finden gestaltet sich als ständige Herausforderung für Nick Cave und seine Mitstreiter, und in den letzten zwei Jahren hat diese evolutionäre Suche ein schwindelerregendes Tempo erreicht. Zuletzt in der Öffentlichkeit in Gestalt von Grinderman gesichtet, einer sachlich-nüchternen Rock’n’Roll-Entschuldigung dafür „in den Keller zu gehen und loszubrüllen“, haben Nick Cave And The Bad Seeds nun mit ihrem vierzehnten Album DIG, LAZARUS, DIG!!! auf den Aufzugknopf direkt nach oben in eine durchgeistigte Penthousesuite gedrückt. „Einen Blutsturz aus Worten und Ideen,“ beschreibt Cave selbst den Nachfolger zu seinem glorios umfangreichen 2004er Doppelalbum Abattoir Blues / The Lyre of Orpheus. „Grinderman war absichtlich sparsam und die Konzepte ziemlich einfach“, erklärt er. „Mit DIG, LAZARUS, DIG!!! haben wir uns erlaubt, wieder expansiver zu werden.“


Nine Inch Nails

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Nine Inch Nails sind die populärsten Vertreter des Industrial Sound und zum großen Teil verantwortlich, diesen einem breiten Publikum zugänglich gemacht zu haben. Man kann NIN nicht wirklich eine Band nennen, das einzige offizielle Mitglied ist Sänger/Produzent/Multi-Instrumentalist Trent Reznor, der allein für NIN’s musikalische Ausrichtung verantwortlich zeichnet. Die meisten Songs stammen aus seiner Feder, auch wenn er auf Tour von einer Band begleitet wird. Anders als andere Vertreter seines Genres schreibt Reznor melodische und traditionell strukturierte Songs, in denen die Texte eine zentrale Rolle spielen. Seine „Pop-Instinkte“ machten die harten elektronischen Beats somit nicht nur leichter verdaulich, sondern gaben einem Stil, der sich sonst so mechanisch wie möglich präsentierte, ein menschliches Gesicht. Reznors dunkle, brütende und provokative Aura machten ihn zum Star und Sexsymbol vom Kaliber eines Jim Morrison der 90er. Nach dieser Tour soll auf eine unbestimmte Zeit vorläufig Pause sein für Nine Inch Nails


Nneka

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Nnekas eigenwillige Persönlichkeit ist offensichtlich. Einerseits ist sie Teil einer neuen musikalischen Revolution in Afrika, auf der anderen Seite hat sie sich ihre eigene musikalische Nische geschaffen, in der sie sich ungestört Tag für Tag weiter entwickelt. Sie schreibt Stücke, die rau und unverwechselbar sind und dennoch so klingen, als hätte es sie irgendwie schon immer gegeben. Nneka verbindet Soul, Groove, und Afro-Beat. Freimütig gibt sie zu, dass sie gerne auf der Bühne steht. Egal ob auf Festivals oder bei spontanen Gigs in den Straßen Londons. Für ihre Auftritte tourt sie kreuz und quer durch Europa und die Welt und spielt mit Künstlern wie Gnarls Barkley, Seeed, Bilal, dem Dancehall-Superstar Sean Paul und der nigerianischen R&B-Gruppe Styl-Plus. Der Vergleich mit Lauryn Hill, der ihre Karriere durchzieht, ist nicht zu hoch gegriffen. Mit dem Unterschied, dass Nneka auf der Bühne einen besseren Eindruck macht.


No Use For A Name

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No Use For A Name werden 1987 von Tony Sly (Gitarre und Gesang) und Rory Koff (Schlagzeug) in Sunnyvale, Kalifornien gegründet. Im Laufe der Jahre wandeln NUFAN ihren Sound von Hardcore in Richtung melodiösen Streetpunk. Vergleiche mit Bad Religion, Green Day und NoFX werden herangezogen und stilistisch passen die bestens dazu. Die aktuelle Besetzung lautet Tony Sly - Vocals & Guitar, Rory Koff – Drums, Matt Riddle - Bass & Vocals und Dave Nassie (ex – Suicidal Tendencies) Guitar.


Paolo Nutini

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"He's got the look, he's got the voice and he's got the songs." schrieb die Music Week über den Jungspund Paolo Nutini - und er hat noch was: ein neues Album am Start! In seinem Blog lässt sich der begnadete Songwriter aus Schottland auch mal über die Schulter gucken, wie es denn so läuft mit dem Einspielen der neuen Hits. Paolo Nutinis erstes Album erzählte Geschichten aus dem Leben, sensibel, poetisch, groovy, energiegeladen und entspannt gleichermaßen. Seine Authentizität macht seine Musik so lebendig und sympathisch.


Pixies

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Die Pixies zählen zu den einflussreichsten Independentbands überhaupt. Abseits vom Mainstream entwickelt die Band einen einzigartigen Sound aus wunderbaren Melodien und dynamischen Rock voller Tempowechsel. Perfektionisten im „laut-leise“ Spiel veröffentlichen die Pixies zwischen 1987 und 1992 mehrere Klassiker, u.a. „Monkey Gone To Heaven“, „Velouria“, „Debaser“, „Where Is My Mind?“ Kurt Cobain / Nirvana wird später erklären, dass er einen Song wie "Smells Like Teen Spirit" ohne die Inspiration durch die Pixies nicht hätte schreiben können.


Portugal. The Man

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Portugal. The Man sind sicherlich eine der paar Bands, die dem Jahr 2007 ihren Stempel aufgedrückt haben. Ein Ausdruck dessen: Ein halbes Jahr nach Veröffentlichung von „Church Mouth“ rangiert das jüngste Werk der Band aus Alaska in den Lesercharts des „Visions“ auf Platz 1 und lässt so bekannte Namen wie die Ärzte, Beatsteaks, Radiohead und Interpol glatt hinter sich. „Sie kommen in Pelzmützen auf die Bühne und schicken Indierock im Aggregatzustand „kaum zu fassen“ hinterher: Portugal. The Man sind die beste Gelegenheit, sich endlich eine Lieblingsband aus Alaska anzuschaffen.“ Der aktuelle Tonträger heißt „Censored Colors“


Silversun Pickups

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Die Anhäufung von Sounds auf kleinstem Raum ist das Markenzeichen der Silversun Pickups: Mit breit angelegten Gitarren- und Keyboard-Sounds fahren sie massive Klangwände auf - in denen sich Melodien tummeln, die ihre Entdeckung wert sind. Aber das ProgRock-Revival ging an ihnen vorbei, und so passiert alles, was zu hören ist, im überschaubaren Songformat. In den USA sind Silversun Pickups längst mehr als ein Geheimtipp. Ihr erstes Full-Length-Album "Carnavas" gilt als eines der meistverkauften Indie-Alben aller Zeiten. Und der Song "Lazy Eyes" erreichte auch hierzulande Indie-Hitstatus.


SKA-P

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SKA-P sind wieder da! Sechs Musiker aus den Suburbs von Madrid, mischen Ska mit Punk, Hip Hop, Reggae und Polka. Eine anarchistische Haltung, radikale Songtexte, ein charismatischer Leadsänger – und bereits jede Menge Fans. Politisch gesehen sind sie Anarchisten; musikalisch gesehen sind sie explosiv. SKA-P (ein Wortspiel aus ihrer Musikrichtung "Ska" und dem spanischen "escápe", was übersetzt flüchten bedeutet) zwingen sich ihren Hörern nicht auf, sie verführen sie. Und bis heute haben sie tausende von Menschen verführt; in Spanien, Frankreich, Mexiko, Venezuela, Schweiz, Italien und Deutschland.


Social Distortion

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Social Distortion kommt aus Orange County, California, vereinigt Punk, Rock, Country und Rockabilly und hat damit unzählige Bands nachhaltig beeinflusst. Nicht nur der musikalische Einfluss ist enorm, Social Distortions Frontmann Mike Ness ist DAS Vorbild des subkulturellen Anti-Helden. Probleme mit Drogen und dem Gesetz, mit seiner Freundin und sich selbst, gezeichnet vom Leben und von unzähligen Tätowierungen, bringt der Sänger und Gitarrist eine unvergleichliche melancholische Energie in seine Musik. Jahrelang als ein Geheimtipp gehandelt erlebt die Band 1996 mit dem Tonträger „White Heat, White Light, White Trash“ den verdienten Durchbruch. Viele Rockfans werden jetzt auf diese Band aufmerksam und der California Punk feiert ein Comeback. 2000 verstirbt Gitarrist und Band-Mitbegründer Danell an einem Hirnschlag, sein langjährigen Begleiter und Freund Ness stürzt in eine Krise. Doch es geht weiter und Danell wird von Jonny Wickersham ersetzt. Nach einigen Soloalben von Mike Ness veröffentlicht Social Distortion das Album "Sex, Love and Rock’n’Roll" und etabliert sich als die beste Stadionpunkband der Welt. Aktuell bastelt Mike Ness mit Wickersham, Brent Harding und Charlie Quintana an neuem Material, ein Tonträger soll demnächst veröffentlicht werden.


Tha Mars Volta

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Aus den legendären At The Drive-In, die sich 2001 auflösten, entstanden zwei Bands: Sparta und The Mars Volta. Sparta pflegen einen emotionalen Rocksound während The Mars Volta sich einem jazzigen Hardcore Progrock, oder so ähnlich, zuwenden. Klingt bedrohlich, aber kürzlich haben sie mit dem Song „Wax Simulacra“ ihren ersten Grammy in der Kategorie „Best Hardrock Performance“ erhalten. Der Song ist von ihrem zuletzt erschienenen vierten Album „The Bedlam in Goliath“. Auf diesem Album wurden Bixler Zavala und Omar Rodriguez Lopez nach einigen Bandumbesetzungen von sieben weiteren Musikern begleitet, u.a. von John Frusciante, dem Gitarristen der Red Hot Chili Peppers.


The Alexandria Quartet

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The Alexandria Quartet aus Norwegen gründen sich mit einem Telefonanruf aus Bergen: Gitarrist Øystein Braut ruft Sänger und Pianist Martin Skålnes an und erzählt ihm, dass ein Label sich für seine Musik interessieren würde. Mit Schlagzeuger Kim Åge Furuhaug steigt Martin in den nächsten Zug nach Bergen und zusammen nehmen sie erste Songs auf. Bassist Chris Holm komplettiert das Quartet, das sich nach einer vierteiligen Romanreihe des britischen Autors Lawrence Durrell benannt hat. Die Mischung aus zeitgenössischem Rock und stadiontauglichen Hymnen verdient Beachtung.


The Asteroids Galaxy Tour

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The Asteroids Galaxy Tour zählen zu Recht zu den hoffnungsvollsten Newcomern der Saison. Die Band aus Kopenhagen lässt ganz alte Zeiten wieder auferstehen. Motown und Stax sind das Minimum, David Enthoven and Tim Clark, die für die Karrieren von T Rex oder Robbie Williams mit verantwortlich waren, nahmen sie sofort unter Vertrag, wer sie auf der Bühne hört, gerät unmittelbar in Raserei - wie unlängst das Publikum beim Reeperbahn Festival. Selbst Apple konnte sich dem Sog der Musik nicht entziehen und buchte den Song „Around The Bend" für ihre iPod-Touch-Kampagne. Schon lange hat niemand mehr derart eindrückliche weiße Soul-, Funk, Pop- und Spaßmusik mit einer coolen Stimme gehört.


The Gaslight Anthem

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The Gaslight Anthem aus New Jersey sind mehr als nur eine gewöhnliche Punkband – schließlich kombinieren sie Einflüsse von ihren erklärten Helden Bruce Springsteen, Tom Waits und Joe Strummer mit denen der heimatlichen Hardcoreszene von New Brunswick, was ihre Musik zu einer einzigartigen Mischung aus Soul, Punk und sogar Blues werden lässt. „Wie lange die noch klein bleiben, kann man an zwei Fingern abzählen." (OX, 09/2008) "Jeder Song ist eine Offenbarung" (WESTZEIT, 09/2008) "The Gaslight Anthem schaffen es, dass plötzlich keiner mehr die aufgelösten Hot Water Music vermisst" (PLATTENTESTS.DE, 09/2008)


The Horrors

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The Horrors sehen aus wie John Cale, Kiss und Bill Kaulitz gleichzeitig. Doch The Horrors sind keine Band, bei der es um Mummenschanz oder Maskerade geht. The Horrors spielen keinen Punkrock, sie sind Punkrock. „Strange House“ klingt wie eine sehr, sehr gute Comicverfilmung: die Drums treiben voran, die Gitarren wechseln die Akkorde in raschen Schnitten, die Orgel sorgt für hochspektakuläre Leslie-Effekte. „Psychic Sounds for Freaks and Weirdos“ heißt das im Untertitel der Platte.


The Living End

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The Living End auf eine bestimmte Musikrichtung festzulegen ist fast unmöglich. Dies zeigt sich schon bei den Konzerten der Australier: Eben improvisierte das Trio Infernale noch eine jazzig angehauchte Nummer, schon wird wieder ein Klassiker aus den Rockabilly-Tagen der Band hervor geholt. Während Chris Cheney an seiner Gitarre Soli vom Schlage eines Brian Setzers auf das Publikum loslässt, erklimmt Scott Owen spielend seinen Kontrabass. Kurz darauf findet sich eine Hardrock-Nummer im Geiste von Led Zeppelin im Set, dann wieder ein schnelles Punkstück, bei welchem sich Schlagzeuger Andy Strachan ein Solo-Duell mit Cheney liefert. Kurzum: Eine energiegeladene Show auf hohem musikalischem Niveau. The Living End hat sich ihren ganz eigenen Sound geschaffen, der von jeher mit allen musikalischen Stilen ausgereizt wird.


The Rakes

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Das dritte Album der britischen Rakes hört auf den deutschen Namen „Klang“, wurde vollständig in Berlin produziert und erschien am 20. März. Die Hymnen der Londoner Band, „Strasbourg“ oder „The World Was A Mess But His Hair Was Perfect“, dürften den meisten noch in den Ohren hängen. Die vier spindeldürren Herren der Londoner Band The Rakes (ihr Name leitet sich davon ab, seien doch alle vier Musiker, so die Vier selbst, „skinny as rakes“, also „dünn wie Rechen“) gehören mit zum Besten, was die an sehr guten Bands nicht gerade arme britische Szene derzeit zu bieten hat. Ihr drittes Album wollten sie in einer „frischen und für sie aufregenden neuen Umgebung“ aufnehmen. Deshalb haben sie sich Berlin ausgesucht. Dort wurden die Songs in einem zum Studio umgebauten, ehemaligen russischen Radiostudio im Osten der Stadt aufgenommen.


The Sounds

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In den letzten Monaten ist es ruhig um The Sounds geworden. Die Band spielte vereinzelte Konzerte und arbeitete an ihrem dritten Studioalbum. Wir sind gespannt was die fünf um Sängerin Maja Ivarsson nach „Living in America“ und „Dying to Say This to You“ veröffentlichen werden.


The Ting Tings

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Als eine wahnsinnig ansprechende Mischung aus Go-Gos-Beat-Pop, clubbigen Beats und Katies gesanglicher Darbietung, haben The Ting Tings ihr gesamtes Album in sechs Wochen im Studio entworfen. Es ist ein Achterbahn-Mix aus Energie, Wut und purer Pop-Erregung. „That's Not My Name“, „Fruit Machine“ und „Great DJ“ eint ein einzigartiges Frauen-Herrschafts-Motiv und eine seltsam geordnete Disco-Punk-Energie. „Great DJ“ mit seinem infektiösen Schlachtruf-Refrain („The Girls! The Boys! The Strings! The Drums!“) hat den Äther von Radio One schmelzen lassen und wurde die erste nicht in den Charts aufgeführte Single, die zwei Monate im Voraus bereits rotierte. Das sanfte, trällernde „Traffic Light“ ist dann die erste riesige Überraschung auf diesem Album, aber die positive Energie der The Tings Tings schwindet zu keiner Sekunde.


The Whip

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Großbritannien war schon immer Tonangeber, wenn es um neue musikalische Trends geht. Das sind zurzeit vor allem New Rave und Retro. The Whip aus Manchester bewegt sich irgendwo dazwischen - gerade das macht sie aber so interessant. In Großbritannien gilt der Act aus Manchester schon lange als heißer Tipp in Sachen Indie-Elektro-Pop. Stilistisch folgen die Newcomer den Spuren von Elektro-Ikonen wie New Order, hier trifft das minimalistische von Kraftwerk den Disco Appeal von Daft Punk, die Energie der Arctic Monkeys sowie den Dreck von Justice.


Tomte

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Zeit: Nichts ist vergänglicher als die Schlagzeile von gestern oder eine Chartnotierung aus dem letzten Jahr. Alles für`n Arsch, weiter geht’s, aufstehen, nicht verharren, kein Stillstand. Wieder ins Studio, 30 Tage live einspielen, sich beraten, streiten, Dinge ent- und wieder verwerfen. Und dann, zwischen Trennungen, Miete bezahlen und all den andern schönen Dingen, die wir Leben nennen, ist das Ding im Kasten! Und in all dieser Zeit, die alles hat, nur kein Mitleid, mussten Tomte zwischen dem letzten Album, dem Erfolg und den unzähligen Konzerten einiges verarbeiten. Sind wir noch hungrig? Sind wir noch jung, sexy und geil auf den ganzen Scheiß? Ja! Tomte haben all diese Fragen mit einem großen „Ja!“ beantwortet und glaubt man ihnen, sind die Proben so intensiv und von einer herrlichen Ehrlichkeit wie seit gefühlten 7 Jahren nicht mehr. Das Gefühl großes erreichen zu wollen ist der Gewissheit gewichen: Wir werden!